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Datum: 30.04.2010

Zwischenbericht zur Umsetzung des Arbeitsmarktprogammes Job4000 (Stand: 31. Dezember 2009) liegt vor

Die wissenschaftliche Gesamtbetreuung hat den Zwischenbericht zum Stand der Umsetzung des Arbeitsmarktprogramms Job4000 vorgelegt.

Danach ist das Arbeitsmarktprogramm bisher in den Ländern folgendermaßen umgesetzt worden (alle Länder; Stand 31. Dezember 2009):

  • Säule 1: Arbeitsplätze 182,5 Prozent (Soll; 1002 Plätze; Ist: 1829)

  • Säule 2: Ausbildungsplätze 93,6 Prozent (Soll: 500 Plätze; Ist: 468)

  • Säule 3: Unterstützungsfälle 119,4 Prozent (Soll: 2605 Fälle; Ist: 3111)

  • Gesamtdurchschnitt über alle Säulen: 134 Prozent.

Die Verantwortung für die Durchführung von Job4000 obliegt den Bundesländern. Daher haben die Länder bzw. die Integrationsämter der Länder, die für die Programmumsetzung verantwortlich sind, eigene Richtlinien erlassen, welche Förderschwerpunkte und Umsetzung definieren. Dabei haben sich die Bundesländer für unterschiedliche Zeitpläne der Umsetzung von Job4000 in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich entschieden. Demzufolge ist die Umsetzung in den einzelnen Säulen und den einzelnen Bundesländern unterschiedlich.

In der Säule 1 (Beschäftigung) beträgt der Umsetzungsgrad 182,5 Prozent.

In elf Bundesländern sind im Rahmen ihrer landesspezifischen Richtlinien mehr als die vorgesehenen Arbeitsplätze gefördert worden, die vorgegebenen Förderhöchstgrenzen mussten dabei nicht ausgeschöpft werden.

In der Säule 2 (Ausbildung) beträgt der durchschnittliche Umsetzungsgrad 93,6 Prozent. Obwohl in allen Bundesländern betriebliche Ausbildungsplätze gefördert worden sind, differiert die Umsetzung stark.

In sechs Bundesländern ist die vorgesehene Zahl von zusätzlichen Ausbildungsplätzen erreicht oder überschritten worden.

In der Säule 3 (Unterstützungsfälle) beträgt der durchschnittliche Umsetzungsgrad 119,4 Prozent.

In acht Bundesländern war die vorgesehene Zahl der Unterstützungsfälle, die bei den Integrationsfachdiensten in Auftrag gegeben werden, erreicht oder überschritten. Zwei weitere Bundesländer hatten knapp 100 Prozent der Beauftragungen ausgesprochen.

Detaillierte Informationen zum Stand der Umsetzung des Arbeitsmarktprogrammes Job4000 sind in diesem Zwischenbericht dokumentiert.

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