Schutzschirm für Auszubildende in Insolvenzbetrieben beschlossen
Zum heutigen Beschluss des Deutschen Bundestages, Auszubildende aus Insolvenzbetrieben besser mit dem Ausbildungsbonus zu fördern, erklärt der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz:
"Um Ausbildungsplätze zu kämpfen ist die wichtigste Aufgabe der nächsten Zeit. Wir müssen alles dafür tun, dass die Zahl der Ausbildungsplätze weiter auf dem hohen Niveau der letzten beiden Jahre bleibt, so dass jeder, der eine Ausbildung machen will, ein Angebot bekommt.
Der Deutsche Bundestag hat heute eine weitere wichtige Maßnahme dafür beschlossen, dass diejenigen die in der Krise ihren Ausbildungsplatz verloren haben, an anderer Stelle ihre Ausbildung fortsetzen können. Der Ausbildungsbonus wird ausgeweitet, um bei einer Insolvenz, Schließung oder Stilllegung des ausbildenden Betriebes noch besser helfen zu können.
Mit dem Ausbildungsbonus wird den Unternehmen ein Teil der Kosten der Ausbildung auch dann erstattet, wenn die geschaffene Lehrstelle nicht zusätzlich ist und keine besonderen Vermittlungserschwernisse vorliegen. Auf diese Weise werden die Bemühungen der Wirtschaft unterstützt Insolvenzlehrlinge weiterzuvermitteln.
Es darf nicht sein, dass junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens um ihre Startchancen bangen müssen, nur weil uns einige mit ihrer Gier in diese wirtschaftliche Krise gestürzt haben. Mein Appell geht an die vielen Unternehmen in Deutschland, die sich vorbildlich für Ausbildung engagieren: Nutzt auch die Möglichkeiten des Ausbildungsbonus. Gebt diesen Jugendlichen die Chance, ihre Ausbildung weiterzuführen."
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