Riester-Rente boomt weiter
Fast eine halbe Million Neuabschlüsse im 2. Quartal
Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich für die vom Staat mit Zulagen und Steuerersparnissen umfassend geförderte Riester-Rente. In den Monaten April, Mai und Juni schlossen fast eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger einen entsprechenden Vertrag über eine Zusatzrente neu ab. Damit ist die Zahl derjenigen, die per Riester-Vertrag für die ergänzende Altersvorsorge sparen, auf mehr als 11,5 Millionen angewachsen - das sind rund 80 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.
Durch das neue Eigenheimrentengesetz wird Riester-Sparen jetzt noch attraktiver. So wird selbst genutztes Wohneigentum besser in die Riester-Förderung einbezogen. Künftig werden auch Tilgungsbeiträge zur Abbezahlung eines Baukredits mit Riester-Zulagen gefördert. Zudem kann das gesamte Riester-Kapital zur Anschaffung oder Entschuldung einer Immobilie oder zu Beginn der Auszahlungsphase zur Entschuldung einer bereits in der Vergangenheit angeschafften Wohnung aus dem Altersvorsorgevertrag entnommen werden. Die nachgelagerte Besteuerung des in der Immobilie gebundenen geförderten Kapitals wird durch die Bildung eines fiktiven Wohnförderkontos gewährleistet. Die Neuregelungen gelten rückwirkend ab 1. Januar 2008.
Bei der Altersvorsorge gilt: Je früher, um so besser. Um für junge Menschen einen Anreiz zu schaffen, frühzeitig mit dem Altersvorsorgesparen zu beginnen, wird Riester-Sparern, die zu Beginn des Kalenderjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ab 2008 einmalig ein Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro gewährt.
Durch das Eigenheimrentengesetz werden außerdem nun auch Personen, die eine Erwerbsminderungs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente aus einem von der Niveauabsenkung durch die Renten- oder Versorgungsreform 2001 betroffenen Alterssicherungssystem beziehen -zum Beispiel aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder Beamtenversorgung - in den Kreis der Riester-Förderberechtigten aufgenommen.
So viele gute Gründe für die Riester-Rente gab es noch nie zuvor.
Informationen und Beratung rund um die zusätzliche Altersvorsorge gibt es auch bei Banken, Sparkassen, Versicherungen und Investmentgesellschaften oder im Internet unter:
www.altersvorsorge-macht-schule.de
