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Einstiegsqualifizierung: Ein Weg in Ausbildung - BMAS

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Datum: 19.12.2007

Einstiegsqualifizierung: Ein Weg in Ausbildung

Begleitforschung bestätigt: Drei Viertel der ehemaligen EQJ-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer schaffen den Sprung in Ausbildung

Jugendliche © DB AG / Reiche

Das Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ-Programm) ermöglicht jungen Menschen den Zugang zu einer Ausbildung. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern betrieblicher Einstiegsqualifizierungen absolvieren im Anschluss 65,5 Prozent eine betriebliche Berufsausbildung (Vorjahr 62,4 Prozent). Bezieht man außerbetriebliche und schulische Ausbildungen mit ein, sind es sogar 74,7 Prozent (Vorjahr 69,7 Prozent). Bei einer Vergleichsgruppe, die nicht am EQJ-Programm teilnahm, begannen im selben Zeitraum nur 59,2 Prozent eine Ausbildung. Bemerkenswert ist, dass Jugendlichen mit Migrationshintergrund der Übergang in Ausbildung genauso gut gelingt wie Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Sie profitieren mit einem Anteil von 34,0 Prozent besonders vom Angebot betrieblicher Einstiegsqualifizierungen.

Im dritten Programmjahr ergriffen über 37.500 Jugendliche die Chance zum Einstieg in Ausbildung durch EQJ. Der gewünschte "Klebeeffekt" ist in vielen Fällen eingetreten. 70,5 Prozent der in Ausbildung übergegangenen Jugendlichen haben eine Ausbildung in ihrem EQJ-Betrieb begonnen. 30,8 Prozent der teilnehmenden Betriebe, die vorher keine Ausbildungsbetriebe waren, sind nach der Einstiegsqualifizierung zum Ausbildungsbetrieb geworden.

Das EQJ-Programm ist als Beitrag der Bundesregierung zum Ausbildungspakt aufgelegt worden. Es startete am 1. Oktober 2004. Als Brücke in die Berufsausbildung wurde seitdem die Teilnahme an einer sechs- bis zwölfmonatigen betrieblichen Einstiegsqualifizierung gefördert. Zielgruppe sind jugendliche Ausbildungsbewerber mit eingeschränkten Vermittlungsperspektiven und Jugendliche, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsbefähigung verfügen. Ab 1. Oktober 2006 wurde die Platzkapazität für das EQJ-Programm auf 40.000 Plätze erweitert. Seit 1. Oktober 2007 werden Einstiegsqualifizierungen durch die Agenturen für Arbeit und die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende als gesetzliche Regelleistung gefördert.

Für den Bericht befragte die Gesellschaft für Innovationsforschung und -beratung mbH (GIB), Berlin, Anfang Oktober 750 Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmer, die im Herbst 2006 eine Einstiegsqualifizierung begonnen hatten und 750 Jugendliche einer Vergleichsgruppe. Zudem wurden die Ergebnisse von insgesamt 529 befragten Betrieben und 83 Agenturen für Arbeit ausgewertet.

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