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RehaFutur - Fortschritte für moderne Rehabilitation nutzen - BMAS

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Datum: 25.09.2007

RehaFutur - Fortschritte für moderne Rehabilitation nutzen

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Deutschland verfügt über ein beispielhaftes Netz von Einrichtungen zur Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. Die Berufsförderungswerke (BFW) übernehmen dabei die Aufgabe, Menschen mit Behinderung wieder in die Lage zu versetzen, am Arbeitsleben teilhaben zu können. Die BFW und die Rehabilitationsträger sollen sich dabei am Leitbild des selbstbestimmenden Rehabilitanden orientieren, der den Rehabilitationsprozess und die dazu notwendigen unterstützenden Leistungen mitsteuert und mitverantwortet.

Für eine individuelle Leistungserbringung müssen die Reha-Prozesse in den BFW umgestaltet und konsequent auf die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden ausgerichtet werden.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt mit dem Konzept "RehaFutur" die BFW und die Rehabilitationsträger bei diesem Umbau und koordiniert den Dialog. Von Anfang 2006 bis Mitte 2007 arbeiteten die Rehabilitationsträger und die BFW in drei Arbeitsgruppen intensiv zusammen. Als Ergebnis der Arbeit vereinbarten die Gesprächspartner eine Vielzahl innovativer Vorhaben, die jetzt gemeinsam umgesetzt werden. Das reicht von neuen Preismodellen über verbesserte Methoden zur Qualitätssicherung bis hin zu Modellvorhaben für ein neues Reha-Modell.

Darauf aufbauend wird RehaFutur Ideen und Initiativen bündeln und den Weg zu einer zukunftsorientierten Rehabilitation beschreiben. Dazu bringt RehaFutur Praktiker und Wissenschaftler zusammen. Eine wissenschaftliche Fachgruppe bei der Deutschen Reha-Akademie erhielt den Auftrag, Vorschläge für die mittel- und langfristige Entwicklung der beruflichen Rehabilitation zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die zukünftige Rolle der Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation zu beschreiben. Der Auftrag beinhaltet insbesondere folgende Aufgaben:

  • Entwicklung einer Gesamtkonzeption für die berufliche Rehabilitation der Zukunft
  • Erarbeitung von Empfehlungen an Bund, Länder, Rehabilitationsträger und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Insbesondere werden Vorschläge erwartet zur

  • Aktivierung der Leistungsberechtigten (Eigenverantwortung, aktive Beteiligung im Reha-Prozess, Persönlichkeitsentwicklung, Nutzung vorhandener Potentiale durch individuelle Gestaltung des Reha-Prozesses)
  • Neugestaltung der Reha-Prozesse
  • Veränderung der Reha-Strukturen (bezogen auf Leistungsberechtigte, Leistungserbringer, Leistungsträger)
  • mittel- und langfristigen Umsetzung der Empfehlungen.


Ansprechpartner

Wissenschaftliche Fachgruppe
Deutsche Akademie für Rehabilitation
Herr Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Riedel
c/o Reha-Zentrum Godeshöhe
Waldstraße 2-10, 53177 Bonn
Telefon:     0173-9059704
E-Mail:       pitriedel@gmx.de

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke
Herr Werner Otte
Berufsförderungswerk Goslar
Schützenallee 6-9, 38644 Goslar
Telefon:     05321/702-201
E-Mail:       otte@bfw-goslar.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Herr Richard Fischels
Rochusstraße 1, 53123 Bonn
Telefon:     0228/99527-2509
E-Mail:       richard.fischels@bmas.bund.de