Modellprogramm zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert seit 1993 gezielt Modellvorhaben im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Gerade kleine und mittlere Betriebe sind auf praktische Hilfestellungen und leicht verständliche Handlungsbeispiele angewiesen. Dies gilt umso mehr im Kontext zunehmend schlankerer und flexiblerer Arbeitsschutzgesetzgebung, die der Unternehmensleitung größere Spielräume belässt, ihr auf der anderen Seite aber auch mehr Eigenverantwortung abverlangt.
Die wissenschaftliche Begleitung der Fördervorhaben und die Projektadministration erfolgt im Auftrag des BMAS durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Im Modellprogramm werden jährlich Förderschwerpunkte zu aktuellen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ausgeschrieben. Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel drei Jahre.
Aktuell:
- Projekte des Förderschwerpunktes 2007 "Belastungen des Muskel-Skelett-Systems bei der Arbeit - integrative Präventionsansätze praktisch umsetzen" stellen ihre Ergebnisse vor (Termin: 30. September 2010, 11:00 bis 16:00 Uhr)
- Neue EU-Richtlinie: Mehr Sicherheit bei Nadelstichen
Infos und Materialien zum Thema:
- Programm zur Förderung von Modellvorhaben zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen
- Förderschwerpunkte im "Modellprogramm zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen"
Weitere Themen aus dem BMAS
- Veranstaltung: "Demografie in der Arbeitswelt - Den Wandel aktiv gestalten"
- Beschäftigte künftig besser vor künstlicher optischer Strahlung am Arbeitsplatz geschützt
- Neufassung der Gefahrstoffverordnung gebilligt
- Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung
- Publikationsverzeichnis
