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Kriegsopferversorgung im Bereich der orthopädischen Versorgung

16. Juli 2012

Videobild aus dem Video: Orthopädische Versorgung

Nach dem Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG) ist das Soziale Entschädigungsrecht für die Versorgung mit Hilfsmitteln ein eigenständiger Sozialleistungsträger.

§ 13 BVG bestimmt, dass Hilfsmittel aufgrund fachärztlicher Verordnung in technisch-wissenschaftlich anerkannter, dauerhafter Ausführung und Ausstattung zu gewähren sind; sie müssen den persönlichen Bedürfnissen der Berechtigen angepasst sein und dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse und der technischen Entwicklung entsprechen. Art, Umfang und besondere Voraussetzungen der Versorgung mit Hilfsmitteln werden in der Orthopädieverordnung geregelt.

In den Orthopädischen Versorgungsstellen entscheiden Fachärzte für Orthopädie durch Untersuchung und detaillierte Verordnung, welche Hilfsmittel für den jeweiligen Versorgungsberechtigten medizinisch am sinnvollsten sind.

Durch dieses Verfahren ist eine qualitativ hochwertige Versorgung der Kriegsopfer mit Hilfsmitteln gewährleistet.