Informationen zur Rente mit 67
Die Rente mit 67 ist die richtige Antwort auf die demografische Entwicklung.
Argumente
- Die Rente mit 67 ist die richtige Antwort auf die demografische Entwicklung.
Die anhaltend niedrigen Geburtenzahlen und eine gleichzeitig steigende Lebenserwartung wirken sich negativ auf das zahlenmäßige Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern aus. Die Anhebung des Renteneintrittalters wirkt dem entgegen und stärkt die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. - Die Rente mit 67 ist ein wichtiger Beitrag zur Generationengerechtigkeit.
Die Rente mit 67 verhindert, dass die heute Jüngeren später, wenn sie erwerbstätig sind, höhere Rentenbeiträge für die heutigen Arbeitnehmer, die dann Rente beziehen, zahlen müssen. Mit der Anhebung des Renteneintrittsalters werden die Belastungen des demografischen Wandels gerecht auf alle Generationen verteilt. - Die Rente mit 67 stärkt die gesetzliche Rentenversicherung.
Die gesetzliche Rentenversicherung muss an neue gesellschaftliche, demografische und ökonomische Entwicklungen angepasst werden. Die Anhebung der Altersgrenzen ist ein wesentlicher Beitrag, um die gesetzliche Rentenversicherung zukunftsfest zu machen. - Die Rente mit 67 wirkt dem Mangel an Fachkräften entgegen.
Durch den Rückgang der Menschen im erwerbsfähigen Alter ist ab ca. 2015 bis 2020 mit einem spürbaren Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. Die Anhebung der Altersgrenzen wirkt dem drohenden Fachkräftemangel entgegen.
Daten und Fakten
- Die wichtigste Säule der Alterssicherung in Deutschland
Die gesetzliche Rentenversicherung in ihrer heutigen Ausprägung ist 1889 aus dem unter Reichskanzler Otto von Bismarck verabschiedeten Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung hervorgegangen. In ihrer mehr als 110-jährigen Geschichte haben sich ihre Leistungen von einem bloßen Zuschuss zum allgemeinen Lebensbedarf zum maßgeblichen Bestandteil des Einkommens im Alter entwickelt. Heute ist die gesetzliche Rentenversicherung die wichtigste Säule der Alterssicherung in Deutschland.
Damit dies auch in Zukunft so bleibt, will die Bundesregierung ihre Finanzierung auf eine solide und stabile Grundlage stellen. Die Anhebung der Altersgrenzen ist ein wichtiger Schritt, um die gesetzliche Rentenversicherung auf sich verändernde demografische Rahmenbedingungen einzustellen. - Die demografische Entwicklung
Der Altersaufbau in der Bevölkerung ändert sich dramatisch. In der Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen ist bis zum Jahr 2030 mit einem Rückgang um über fünf Millionen auf dann rund 45 Millionen Personen zu rechnen. Im selben Zeitraum wird sich die Zahl der über 65-Jährigen um mehr als sechs Millionen auf dann etwa 22 Millionen erhöhen.
Diese Entwicklung - immer weniger Jüngere und immer mehr Ältere - hat weit reichende Konsequenzen für die gesetzliche Rentenversicherung. Während 1991 noch vier Erwerbsfähige für eine Rente aufkommen mussten, werden es 2030 noch zwei Erwerbsfähige sein. - Die Menschen in Deutschland werden immer älter
Im Durchschnitt leben die Menschen in Deutschland gesünder als früher und werden - glücklicherweise - immer älter. Verglichen mit dem Jahr 1960 leben 65-jährige Männer und Frauen heute rund vier Jahre länger. Bis 2030 wird sich die durchschnittliche Lebenserwartung weiter erhöhen.
Weil die Menschen länger leben, wird auch länger Rente gezahlt. Die Altersgrenzenanhebung ist auch eine notwendige Antwort auf die immer längeren Rentenlaufzeiten. In den vergangenen 40 Jahren hat sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer um sieben Jahre auf nunmehr rund 17 Jahre erhöht. Das ist eine ernorme Leistungsausweitung, die kaum als solche wahrgenommen wird. Eine Anhebung der gesetzlichen Regelaltersgrenze hat trotz dieser Entwicklung bislang nicht stattgefunden. - Jung und Alt gemeinsam - die Rente mit 67 ist ein wichtiger Beitrag zur Generationengerechtigkeit
Wegen des veränderten Bevölkerungsaufbaus müssen sich die Jüngeren auf steigende Beitragssätze einstellen. Durch die Anhebung der Altersgrenzen werden diese Belastungen aber begrenzt
Stand: 15.12.2009
