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Baustellenverordnung

Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen

Beschäftigte auf Baustellen sind im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen einem besonders hohen Unfall- und Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Die Verordnung über Si­cherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung, BaustellV) vom 1. Juli 1998 enthält daher organisatorische Mindestanforderungen zur Verbesse­rung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen. Die BaustellV setzt die europäische Baustellenrichtlinie 92/57/EWG in deutsches Recht um.

Da der Bauherr als Veranlasser die Verantwortung für das Bauvorhaben trägt, ver­pflichtet ihn die BaustellV, bei der Planung und Ausführung des Bauvorhabens auch die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu berücksichtigen. Er hat dies vor Allem durch einen entsprechenden Informationsaustausch der Baubeteiligten unter­einander sicherzustellen.

Daneben werden auch Unternehmer, die selbst auf der Baustelle tätig werden, ver­pflichtet, die Arbeitsschutzvorschriften einzuhalten und spezielle Sicherheitshinweise zu beachten, um eine Gefährdung weiterer Personen auf der Baustelle zu vermeiden.