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Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung 2.0

In der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung, BITV) werden die für die Bundesverwaltung einzuhaltenden Voraussetzungen für Angebote im Internet festgeschrieben. Durch die Verordnung können behinderte Menschen die Informationen aller öffentlichen Internetauftritte und -angebote von Bundeseinrichtungen grundsätzlich uneingeschränkt nutzen.

Die BITV 2.0 basiert in technischer Hinsicht auf den Ende 2008 verabschiedeten Internationalen Leitlinien für Webinhalte WCAG 2.0 („Web Content Accessibility Guidelines 2.0“). Diese Anforderungen und Bedingungen finden sich in der Anlage 1 zur BITV 2.0 wieder und gelten für bestehende Internetauftritte und -angebote spätestens ab dem 23. September 2012.

Das Behindertengleichstellungsgesetz sieht des weiteren ausdrücklich vor, dass die durch diese Verordnung geregelten Standards zur barrierefreien Informationstechnik darüber hinaus auf freiwilliger Basis mittels Zielvereinbarungen zwischen gewerbsmäßigen Anbietern und anerkannten Verbänden behinderter Menschen gelten sollten.