Bei­spiel 1:
Wer bis­her 2000 Eu­ro (net­to) ver­dien­te und jetzt 50 Pro­zent Ar­beits­aus­fall hat, be­kommt dem­nach grob (ab­hän­gig von Steu­er­klas­sen) 1000 Eu­ro vom Ar­beit­ge­ber. Die Agen­tur für Ar­beit zahlt - grob ge­rech­net - 600 Eu­ro da­zu (für El­tern sind es 670 Eu­ro). Zu­ver­diens­te durch Ne­ben­jobs wer­den nicht an­ge­rech­net, so­lan­ge das Ge­samtein­kom­men nicht das bis­he­ri­ge Net­to-Ein­kom­men über­steigt. Wer bis­her 2000 Eu­ro (net­to) ver­dien­te und mit Ent­gelt und Kurz­ar­bei­ter­geld auf 1600 Eu­ro kommt, kann jetzt bis zu 400 Eu­ro da­zu ver­die­nen, oh­ne dass dies auf das Kurz­ar­bei­ter­geld an­ge­rech­net wird.

Bei­spiel 2:
Wer bis­her 2000 Eu­ro (net­to) ver­dien­te und jetzt 100 Pro­zent Ar­beits­aus­fall hat, be­kommt von der Agen­tur für Ar­beit - grob ge­rech­net - 1200 Eu­ro Kurz­ar­bei­ter­geld = 60 Pro­zent. (Für El­tern wä­ren es 1340 Eu­ro = 67 Pro­zent.) Zu­ver­diens­te durch Ne­ben­jobs wer­den nicht an­ge­rech­net, so­lan­ge das Ge­samtein­kom­men nicht das bis­he­ri­ge Net­to-Ein­kom­men über­steigt. Wer al­so bis­her 2000 Eu­ro (net­to) ver­dien­te, kann jetzt bis zu 800 Eu­ro da­zu ver­die­nen, oh­ne dass dies auf das Kurz­ar­bei­ter­geld an­ge­rech­net wird.