Die­se Gra­fik zeigt den Weg für Flücht­lin­ge von der Re­gis­trie­rung bis zur mög­li­chen An­er­ken­nung.
Der ers­te Schritt ist die Re­gis­trie­rung und Erst­ver­tei­lung. Hier­für zu­stän­dig sind die Bun­des­län­der und künf­tig auch der Bund. Die Flücht­lin­ge er­hal­ten die Leis­tun­gen nach dem AsylbLG, so­wie ei­nen Ar­beits­markt­zu­gang nach drei Mo­na­ten mit Zu­stim­mung der BA. In Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen er­hal­ten sie kei­nen Ar­beits­markt­zu­gang.
Ge­ge­ben­falls er­folgt ei­ne Kom­pe­tenz­fest­stel­lung über „Ear­ly In­ter­ven­ti­on“.
Der zwei­te Schritt ist der Asy­lan­trag. An die­ser Stel­le ist das BAMF (Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge) zu­stän­dig. Die An­trags­stel­ler er­hal­ten wei­ter­hin die Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Des Wei­te­ren er­hal­ten sie ei­nen Ar­beits­markt­zu­gang nach drei Mo­na­ten mit BA-Zu­stim­mung und ver­mitt­lungs­un­ter­stüt­zen­de Leis­tun­gen über „Ear­ly In­ter­ven­ti­on“ und ggf. Sprach­kur­se.
Der drit­te und letz­te Schritt ist die An­er­ken­nung. Hier­für zu­stän­dig ist das Job­cen­ter und die ört­li­che Aus­län­der­be­hör­de. Nach der Asyl­ge­stat­tung er­hal­ten die Flücht­lin­ge ak­ti­ve und pas­si­ve Leis­tun­gen nach dem So­zi­al­ge­setz­buch II (SGB II), ei­nen vol­len Ar­beits­markt­zu­gang und die Teil­nah­me an ei­nem In­te­gra­ti­ons­kurs in­klu­si­ve Sprach­kurs.
Bei Ab­leh­nung er­folgt die Voll­zieh­ba­re Aus­rei­se­pflicht wenn kein Dul­dungs­ti­tel (Ab­schie­be­hin­der­nis wie Krank­heit, feh­len­de Pa­pie­re) vor­han­den ist.

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