Die Gra­fik des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ar­beit und So­zia­les ver­deut­licht, dass es vier Re­form­stu­fen des Bun­des­teil­ha­be­ge­set­zes gibt.
Die ers­te Re­form­stu­fe tritt nach Ver­kün­di­gung des Bun­des­teil­ha­be­ge­set­zes am 01.01.2017 bzw. am 01.04.2017 in Kraft. Ab 01.01.2017 wer­den vor­ge­zo­ge­ne Än­de­run­gen im Schwer­be­hin­der­ten­recht, so­wie der ers­te Schritt bei Ver­bes­se­run­gen der Ein­kom­mens- und Ver­mö­gens­be­rück­sich­ti­gung im SGB XII durch­ge­führt. Ab 01.04.2017 fin­det die Er­hö­hung des Schon­ver­mö­gens für Be­zie­her von SGB-XII-Leis­tun­gen von der­zeit 2.600 Eu­ro auf 5.000 Eu­ro statt.
Re­form­stu­fe 2 tritt am 01.01.2018 in Kraft. Sie bein­hal­tet die Ein­füh­rung SGB IX Teil 1 und Teil 3, die Re­form des Ver­trags­rechts der EGH­neu im SGB IX und die vor­ge­zo­ge­nen Ver­bes­se­run­gen im Be­reich Teil­ha­be am Ar­beits­le­ben und im Ge­samt­plan­ver­fah­ren in der EGH im SGB XII.
Re­form­stu­fe 3 tritt am 01.01.2020 in Kraft. Sie bein­hal­tet die Ein­füh­rung SGB IX Teil 2 (EH­Gneu) und den zwei­ten Schritt bei der Ver­bes­se­rung in der Ein­kom­mens- und Ver­mö­gens­be­rück­sich­ti­gung.
Re­form­stu­fe 4 tritt am 01.01.2023 in Kraft. Sie bein­hal­tet den leis­tungs­be­rech­tig­ten Per­so­nen­kreis in der Ein­glie­de­rungs­hil­fe (Ar­ti­kel 25a BT­HG, § 99 SGB IX).

Zurück