Die In­fo­gra­fik trägt den Ti­tel „Wie funk­tio­niert die Dar­le­gungs­pflicht?“. Sie er­läu­tert, dass Teil­zeit­be­schäf­tig­te bei der Be­set­zung ei­nes Ar­beits­plat­zes be­vor­zugt zu be­rück­sich­ti­gen sind. Zu den Dar­le­gungs­pflich­ten der Ar­beit­neh­mer ge­hört: Ar­beit­neh­mer müs­sen ih­rem Ar­beit­ge­ber ih­re ak­tu­el­le Teil­zeit­be­schäf­ti­gung und ih­ren Wunsch nach ei­ner Ver­län­ge­rung der Ar­beits­zeit in Text­form mit­tei­len. Bis­her muss­ten teil­zeit­be­schäf­tig­te Ar­beit­neh­mer dar­le­gen und ggf. be­wei­sen, dass ein ent­spre­chen­der frei­er Ar­beits­platz be­setzt wer­den soll und sie für die­sen min­des­tens eben­so ge­eig­net sind wie an­de­re Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­ber. Hier kommt es zu ei­ner Be­weis­last­ver­la­ge­rung. Ab 1.1.2019 muss der Ar­beit­ge­ber be­wei­sen, dass es sich nicht um ei­nen ent­spre­chen­den frei­en Ar­beits­platz han­delt oder der Ar­beit­neh­mer für den Ar­beits­platz nicht min­des­tens gleich ge­eig­net ist. Au­ßer­dem ge­hört zu den Dar­le­gungs­pflich­ten der Ar­beit­ge­ber: Wenn drin­gen­de be­trieb­li­che Grün­de oder Ar­beits­zeit­wün­sche an­de­rer Teil­zeit­be­schäf­tig­ter ei­ner Ver­län­ge­rung der Ar­beits­zeit des Ar­beit­neh­mers ent­ge­gen­ste­hen, muss der Ar­beit­ge­ber das dar­le­gen und ggf. be­wei­sen.