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Rentenlexikon

Das Rentenlexikon erläutert die wichtigsten Fachbegriffe aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der zusätzlichen Altersvorsorge.

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  • Bei einem Fondssparplan erfolgt die Anlage des Kapitals in Investmentfonds, z. B. Aktien-, Renten- oder gemischten Fonds. Sie unterscheiden sich in den Ertragschancen und im Risiko für den Anleger bzw. die Anlegerin. Bei Aktienfonds steht der Chance auf eine hohe Anlagerendite bei günstiger Entwicklung der Kapitalmärkte das Verlustrisiko durch fallende Kurse gegenüber. Eine Mindestrendite ist nicht garantiert, lediglich der Kapitalerhalt muss im Rahmen der Riester-Rente zugesagt werden. Die Chance auf eine hohe Rendite hängt genau wie das Verlustrisiko von der Mischung des Fonds ab, ist jedoch höher als bei Banksparplänen und privaten Rentenversicherungen. Kosten entstehen durch Ausgabeaufschläge beim Kauf und durch Verwaltungs-/Depotgebühren. Fonds mit hohem Aktienanteil sind eher für jüngere risikofreudige Anlegerinnen und Anleger geeignet, weil hier ausreichend Zeit ist, vorübergehende Kursverluste wieder auszugleichen. Fondssparpläne gehören zu den im Rahmen der Riester-Förderung förderfähigen Altersvorsorgeprodukten. Voraussetzung ist, dass sie die im Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltZertG) vorgeschriebenen Förderkriterien erfüllen und durch das Bundeszentralamt für Steuern (Zertifizierungsstelle) zertifiziert sind.

  • Personen, die nicht versicherungspflichtig sind, haben grundsätzlich das Recht, freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen. Als Beitragsbemessungsgrundlage im Monat ist jeder Betrag von der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage in Höhe von 450 Euro (siehe unter Mindestbeitrag) bis zur Beitragsbemessungsgrenze (siehe unter Höchstbeitrag) wählbar.

  • Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind Millionen deutsche Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler/-innen aus den Ländern Osteuropas in die Bundesrepublik Deutschland gekommen. Grundsätzlich gilt, dass jeder Staat nur die Rente zahlt, die sich aus den an ihn gezahlten Beiträgen ergibt. Abweichend davon wird für nach dem Bundesvertriebenengesetz anerkannte Vertriebene und (Spät-)Aussiedler/-innen eine deutsche Rente auch aus ihren Versicherungszeiten im ausländischen Herkunftsgebiet gezahlt. Die gesetzliche Grundlage dafür ist das Fremdrentengesetz (FRG).