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Rentenlexikon

Das Rentenlexikon erläutert die wichtigsten Fachbegriffe aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der zusätzlichen Altersvorsorge.

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  • Die Direktversicherung ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist eine besondere Form der Lebensversicherung, die der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für seine Angestellten abschließt. Bezugsberechtigt sind Beschäftigte oder ihre Hinterbliebenen. Die Finanzierung erfolgt durch Beiträge des Arbeitgebers oder durch Entgeltumwandlung.

  • Die Direktzusage (auch Pensions- oder unmittelbare Versorgungszusage) ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist eine Verpflichtung des Arbeitgebers, dem Beschäftigten oder dessen Angehörigen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen zu gewähren. Träger der Versorgung ist das Unternehmen. Die Leistungen dazu werden aus betrieblichen Mitteln finanziert.

  • Das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) sieht fünf Wege zur Durchführung der betrieblichen Altersversorgung vor:

    1. Direktzusage
    2. Unterstützungskasse
    3. Pensionskasse
    4. Direktversicherung
    5. Pensionsfonds.
  • Das Durchschnittsentgelt ist ein Wert, der die Rentenberechnung und damit die Rentenhöhe beeinflusst. Bei der Rentenberechnung werden für die einzelnen Kalenderjahre Entgeltpunkte bestimmt, indem das beitragspflichtige Bruttoarbeitsentgelt des Versicherten durch das Durchschnittsentgelt aller Versicherten im gleichen Kalenderjahr geteilt wird. Weil für das laufende und das vorangegangene Kalenderjahr noch keine statistischen Daten für die Ermittlung des Durchschnittsentgelts vorliegen, werden hierfür zunächst vorläufige Werte festgelegt.