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Was ist Aus- und Weiterbildung?

5. September 2017

Qualifizierte und motivierte Belegschaften sind im internationalen Wettbewerb ein wichtiger Standortvorteil.

Der Lehrmeister und ein Mitarbeiter in einem Gespräch am Computer

Qualifizierte und gut motivierte Belegschaften sind im internationalen Wettbewerb ein wichtiger Standortvorteil für Deutschland. Diesen zu erhalten und zu fördern, ist eine der Aufgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Um gerade jungen Menschen den Start in das Berufsleben über eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen, haben Bundesregierung, Spitzenverbände der Wirtschaft, Gewerkschaften, Länder und Bundesagentur für Arbeit am 12. Dezember 2014 die Allianz für Aus- und Weiterbildung 2014-2018 geschlossen, die den bisherigen Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs ("Ausbildungspakt") ablöst. Gemeinsames Ziel ist es, über eine hohe Ausbildungsquote dem mittelfristig drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Spezielle Initiativen zielen darauf, die Ausbildungs- und Berufschancen junger und älterer Menschen gleichermaßen zu verbessern, aber auch Anreize für mehr berufsbegleitende Qualifizierung insbesondere auch für Ältere und Geringqualifzierte zu schaffen.

Ergänzend zur nationalen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist der Europäische Sozialfonds (ESF) eine wichtiges Förderinstrument. Diese Mittel werden, unter Federführung des BMAS, gezielt eingesetzt, um die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und benachteiligte gesellschaftliche Gruppen wie Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

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