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Arbeitsförderung

"Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" geht in die 2. Phase

105 Jobcenter mit mehr als 10.000 Förderplätzen ausgewählt

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat 105 Jobcenter mit mehr als 10.000 Förderplätzen für Langzeitarbeitslose ausgewählt, die am Programm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" teilnehmen dürfen. Das Programm ist Teil des Konzepts zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit "Chancen eröffnen – soziale Teilhabe sichern", das Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles im Herbst 2014 vorgelegt hat.

Die Auswahl der 105 Jobcenter aus 265 Bewerbungen erfolgte anhand einheitlicher, in der Förderrichtlinie genannter Prüfkriterien wie der Qualität der begleitenden Aktivitäten, der Einbindung kommunaler Leistungen und der Begründung zur Wirksamkeit des vorgelegten Konzeptes. Zudem wurden Angaben zur Finanzierung der begleitenden Leistungen, zu potentiellen Arbeitgebern und Einsatzbereichen geprüft.

Die ausgewählten Jobcenter können jetzt Anträge auf Förderung beim Bundesverwaltungsamt stellen. Bereits im Herbst können die ersten Arbeitsplätze besetzt werden. An einer Förderung interessierte Arbeitgeber können sich an ihr Jobcenter wenden, sofern sie nicht von diesem angesprochen werden.

Mit dem bis Ende 2018 angelegten Programm sollen rund 10.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II gefördert werden. Hierfür stehen 450 Mio. Euro zur Verfügung. Es ergänzt und erweitert die vorhandenen gesetzlichen Eingliederungsleistungen der Jobcenter. Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden maximal 1.320 Euro.

Das Programm richtet sich an sehr arbeitsmarktferne Personen mit besonderen Problemlagen, die gegenwärtig keine Aussicht auf eine Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Eine Zielgruppe sind Leistungsberechtigte, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sind unter dem Aspekt sozialer Teilhabe die zweite wichtige Gruppe.

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