Europa

Deutschland und Spanien vereinbaren enge Zusammenarbeit

Für Jugendbeschäftigung und berufliche Mobilität

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat in Europa kaum jemanden so hart getroffen wie die Jugend: In Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit derzeit bei 56 Prozent. Vor diesem alarmierenden Hintergrund hat Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen am 21. Mai 2013 gemeinsam mit der spanischen Beschäftigungsministerin Fátima Báñez García in Madrid ein sogenanntes Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Darin vereinbaren das spanische und deutsche Arbeitsministerium, zukünftig stärker zusammenzuarbeiten, insbesondere in Bezug auf die Förderung der Jugendbeschäftigung.

Diese deutsch-spanische Absichtserklärung mit dem Ziel, die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich Arbeitsmarktpolitik zu intensivieren, betont die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen zur Stärkung der Arbeitsmärkte und zur Förderung der Erwerbstätigkeit von jungen Menschen. Spanien und Deutschland möchten sich zukünftig gemeinsam für die Förderung der beruflichen Mobilität starkmachen. Im Mittelpunkt der Kooperation steht außerdem die Verstärkung des Erfahrungsaustauschs zwischen Spanien und Deutschland über Fragen der Berufsorientierung, -vermittlung sowie unterstützende arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Darüber hinaus wird die Kooperation im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie verstärkt sowie der Soziale Dialog gefördert.

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