Alle Kommentare zum 1. Lösungsansatz zum Handlungsbedarf „Mehr Chancen und materielle Sicherheit für Kinder“

Beiträge 1 bis 5 von insgesamt 6

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Datum:
12.09.2019
Name:
Jutta O'Keefe

Dazu kommt, dass die meisten Jugendämter max. ein Geldvermögen von 2.000 € bei einem Jugendlichen erlauben. Geht das Vermögen darüber hinaus, muss es für die Unterbringung aufgewandt werden. Die Folge von diesem System ist, dass Jugendlichen in der Jugendhilfe es vom Staat an vielen Stellen unnötig schwer gemacht wird. Sie lernen, dass Fleiß und Leistung sich nicht lohnen. Und wenn sie das System verlassen müssen, wenn sie volljährig sind, stehen ihnen kaum finanzielle Mittel zur Verfügung.

Datum:
12.09.2019
Name:
Jutta O'Keefe

Die finanzielle Situation von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe ist im Allgemeinen nicht sehr üppig: 25 €/Woche für Essen ist für einen Jugendlichen im Wachstum beschämend wenig.
Sie sind aus welchen Gründen auch immer gezwungen, bei Pflegeeltern oder in einer Jugendhilfeeinrichtung zu wohnen, können sich auf keinen Standard bei ihrem Jugendamt verlassen, da diese viel Ermessensspielräume haben und haben keine Möglichkeit, durch Fleiß und harte Arbeit, ihre Situation zu verbessern.

Datum:
12.09.2019
Name:
Jutta O'Keefe

Jugendliche, die in der Jugendhilfe untergebracht sind, müssen im Moment im Falle eines Nebenjobs 75% (!!!!!) ihres Verdienstes an das für sie zuständige Jugendamt abführen.
75% !!!!! Das ist sogar in unserem Steuersystem ein absoluter Negativrekord. Dazu kommt, dass diese Jugendlichen in der Regel keine Familien haben, sofern überhaupt vorhanden, die sie finanziell unterstützen würden. Sie werden also einer wichtigen Chance beraubt, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

Datum:
12.09.2019
Name:
Jutta O'Keefe

Mir fehlt in Ihren Überlegungen ein ganz wichtiger Part: Kinder und Jugendliche, die in der Jugendhilfe untergebracht sind. Hier besteht z. B. das  folgende Problem:
Die Leistungen der Jugendämter differieren stark. Eine Vereinheitlichung wäre dringend nötig, da sonst Kinder und Jugendliche in der selben Einrichtung erleben müssen, dass z. B. das eine Jugendamt den Beitrag für Sportvereine übernimmt, das andere nicht.

Datum:
12.09.2019
Name:
Jutta O'Keefe

Ich möchte darauf hinweisen, dass Ihre Kurzdarstellung sprachlich nicht sehr "Normalbürger"-freundlich ist. Trotz meines hohen Bildungsstands fand ich den Text nicht allen Stellen verständlich, da ich beruflich nicht in diesem Bereich tätig bin. Wenn Sie wirklich einen Dialog möchten, müssen Sie die Dokumente besser verständlich aufbereiten.

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Neue Arbeit braucht neue Sicherheit. Im Zukunftsdialog wurden zentrale Fragen der Arbeits- und Sozialpolitik diskutiert.