Alle Kommentare zum 2. Lösungsansatz zum Handlungsbedarf „Vorteile und Rechte für die Beschäftigten sichern“

Beiträge 1 bis 4 von insgesamt 4

Datum:
10.08.2019
Name:
Rene Hissler

Die Beschäftigte und die Arbeitgeber erfahren viel zu wenig von den Vorteilen der Lebensarbeitszeitkonten.  Die vielfältigen Vorteile der zukünftigen Arbeitszeitgestaltung sollte aktiv "beworben" werden.  Das Öffentlichkeitsarbeit wirkt, zeigen die Hinweise zur DSGVO, die inzwischen jede Person kennt.

Datum:
08.08.2019
Name:
Stefan Hackenthal

Ich finde diese Idee gut. Die moderne Arbeitswelt hat zunehmend die Problematik, dass die Arbeit zeitlich nicht gleich verteilt ist bzw. dass Arbeitnehmer Zeit für die privaten Dinge wie Pflege & Erziehung benötigen.
Ein solches Modell darf allerdings nicht dazu führen, dass die Unternehmen einseitig bestimmen, wie das Arbeitszeitkonto benutzt werden kann.

Datum:
12.07.2019
Name:
Lukas Thiel

Kein Wunder, dass die Verbreitung von Zeitkonten im deutschen Bürokratiedschungel nur schleppend vorankommt. Sicherlich schreckt vor allem der Einrichtungs- und Admisitrationsaufwand viele kleinere Arbeitgeber ab. Eine unkomplizierte, verständliche und übertragbare Lösung über die DRV wäre daher eine hervorragende Idee!

Datum:
05.07.2019
Name:
Frank Eckhoff

Vielleicht könnte man bei der Deutschen Rentenversicherung neben der gesetzlichen Altersversorgung ein solches (insolvenzgeschütztes) Arbeitszeitkonto führen. Der Arbeitgeber (KMU oder Konzern) könnte einmal jährlich mit der Jahresmeldebescheinigung auch das langfristige Zeitguthaben übermitteln.

Bei einem Arbeitgeberwechsel bleibt das Zeitguthaben dauerhaft erhalten. Ein leicht durchsetzbares Recht auf einen selbstbestimmten Einsatz, wenn "das Leben es erfordert", wäre wundervoll.

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Zu­kunfts­dia­log

Neue Arbeit braucht neue Sicherheit. Im Zukunftsdialog wurden zentrale Fragen der Arbeits- und Sozialpolitik diskutiert.