Das Gesetz soll auch mehr Schutz für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Arbeitslosenversicherung bringen. Wie wird das erreicht?

Der Zugang zu einem Anspruch auf Arbeitslosengeld wird erleichtert. Derzeit muss die für einen Anspruch vorgeschriebene Mindestversicherungszeit von zwölf Monaten innerhalb einer Frist von zwei Jahren vor der Entstehung des Anspruchs erfüllt sein. Diese Rahmenfrist soll von zwei Jahren auf 30 Monate erweitert werden. Von der Neuregelung profitieren insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wiederholt nur Beschäftigungen mit einer kurzen Dauer ausüben, z. B. weil sie nur für Projektarbeit angestellt werden. Diese Neuregelung tritt erst zum 1. Januar 2020 in Kraft, weil die Bundesagentur für Arbeit zur Umsetzung der Regelung eine entsprechende Vorlaufzeit benötigt.