Was sehen die Modellvorhaben konkret vor und wer ist davon angesprochen?

Mit den Modellvorhaben gemäß § 11 SGB IX sollen insbesondere neue Ansätze zur frühzeitigen Intervention ("Prävention vor Rehabilitation" und "Rehabilitation vor Rente") sowie zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen erprobt werden. Antragsberechtigt sind Jobcenter und Rentenversicherungsträger. Sie können innovative Leistungen und innovative organisatorische Maßnahmen in den Aufgabenbereichen des SGB II und SGB VI erproben. Es sollen innovative Modellprojekte gefördert werden, die u.a. die Zusammenarbeit der Akteure optimieren, die individuelle Bedarfsorientierung/Leistungserbringung verbessern, die frühzeitige Intervention stärken sowie die Nachsorge und nachhaltige Teilhabe weiterentwickeln.

Zielgruppe des Programms sind Menschen mit nicht nur vorübergehenden gesundheitlichen Einschränkungen, die Leistungsberechtigte im SGB II oder Versicherte beziehungsweise Leistungsberechtigte im SGB VI sind. Die Zielgruppe umfasst insbesondere

  • Menschen mit drohenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen,
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen,
  • Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen sowie
  • Menschen mit komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen.