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"Hin. Gehört." in Leipzig

24. Januar 2020

Hubertus Heil war am 21. Januar 2020 zu Gast im Kunstkraftwerk.

Bild von Hubertus Heil in einer Sprechblase mit der Aufschrift "Leipzig - Leben und Arbeit vor Ort. Soziale Sicherheit - Arbeit von morgen".

Mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger aus der Region Leipzig waren der Einladung von Bundesminister Hubertus Heil gefolgt und am 21. Januar 2020 zu Gast bei "Hin. Gehört." im Kunstkraftwerk. Der Minister und weitere Vertreterinnen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin wollten von den Menschen erfahren, welchen Herausforderungen sie im Alltag und Berufsleben gegenüberstehen.

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Zwischen alten Kohletrichtern und Heizkesselfundamenten tauschten sich die Anwesenden zunächst in vier parallelen Dialoginseln mit dem Bundesarbeitsminister, der Parlamentarischen Staatssekretärin Anette Kramme, Abteilungsleiterin Dr. Julia Borggräfe und Abteilungsleiterin Britta Loskamp über die vier Kernthemen der Veranstaltung aus. Im Fokus standen dabei die soziale Sicherung im Alter, Möglichkeiten neuer Arbeitszeitmodelle, die Qualifizierung von Beschäftigten und die Infrastruktur vor Ort.

In der anschließenden Town Hall nutzten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Minister zu richten. Zur Sprache kamen Impulse und Wünsche für die Region, aber auch viele persönliche Anliegen.

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Diskutiert wurde unter anderem die Notwendigkeit lebenslangen Lernens, um auch Berufstätige fit zu machen für die Arbeit von morgen. Um Arbeitslosigkeit vorzubeugen und Menschen in Beschäftigung zu halten, sei die frühzeitige Qualifizierung entscheidend, so der Minister: Hier müssten Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften Hand in Hand arbeiten.

Wie Arbeit zum Leben passe und die Menschen gesund bleiben, waren weitere Themenkomplexe. Hierbei ging es im ehemaligen Heizkraftwerk um die Entlastung pflegender Angehöriger und Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung, beispielsweise durch die Brückenteilzeit und Arbeiten im Homeoffice. In diesem Zusammenhang betonte der Bundesminister die Notwendigkeit einer klaren Abgrenzung von Arbeit und Freizeit, damit flexible Arbeitsmodelle nicht zur Belastung werden.

Hinsichtlich der Pflege von Angehörigen sprach sich Bundesminister Heil dafür aus, die Last nicht ausschließlich auf die Schultern der Angehörigen zu verteilen. Hierfür stelle das Angehörigen-Entlastungsgesetz eine große Verbesserung dar, das am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist. Er unterstrich die Notwendigkeit eines Tarifvertrages für die Altenpflege.

Die nächste Veranstaltung der Dialogreihe "Hin. Gehört. – Hubertus Heil im Dialog" findet am 10. Februar in Ludwigshafen statt. Möchten Sie mitdiskutieren? Dann melden Sie sich hier an. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Hin. Ge­hört.

Wie können Leben und Arbeit vor Ort verbessert werden? Kommen Sie mit uns ins Gespräch.

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