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Sozialer Dialog wichtig für den Zusammenhalt in Europa

25. Mai 2018

Gruppenbild mit Irene Wennemo, Helena Dalli, Peter Pogačar, Heinz Koller, Eglė Radišauskienė, Anette Kramme, Nicolas Schmit.
Quelle:  BMAS v.l.n.r. Irene Wennemo, Helena Dalli, Peter Pogačar, Heinz Koller, Eglė Radišauskienė, Anette Kramme, Nicolas Schmit.

Der soziale Dialog und sein Einfluss auf die soziale und wirtschaftliche Annäherung in Europa – darüber diskutierte die Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme am 18. Mai 2018 in Paris bei einer Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Europäischen Kommission. Mit auf dem Podium saßen der luxemburgische Arbeitsminister Nicolas Schmidt, die maltesische Ministerin für sozialen Dialog Helena Dalli sowie hochrangige politische Vertreterinnen und Vertreter aus Litauen, Slowenien und Schweden.

Frau Kramme stellte die große Bedeutung der Sozialpartnerschaft für das deutsche Wirtschaftssystem heraus, betonte die Mitbestimmung auf betrieblicher Ebene und bezeichnete die Einführung des Mindestlohns als wichtige Errungenschaft der vergangenen Legislaturperiode. Gleichzeitig zeigte sie sich besorgt über die sinkende Tarifbindung sowie die Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Konkret wollen wir in dieser Legislaturperiode das Rückkehrrecht auf Vollzeit und die Begrenzung von sachgrundlosen Befristungen auf 2,5 % der Belegschaft in Unternehmen mit mehr als 75 Beschäftigungen anpacken, so die Parlamentarische Staatssekretärin auf dem Podium.

Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie auf der ILO-Webseite.

Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Informationen und Aktuelles auf der Website der Vertretung in Deutschland.