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Korruptionsprävention

27. August 2013

Briefumschlag wird in Jackettasche geschoben.
Quelle:  colourbox.com

Korruption ist seit jeher ein gesellschaftliches Phänomen und Problem. In Anlehnung an die Definition des Bundeskriminalamts sind folgende Merkmale kennzeichnend für Korruption:

  • Missbrauch einer Funktion in Verwaltung, Wirtschaft oder Politik
  • Fehlverhalten auf Veranlassung von außen oder durch Eigeninitiative
  • Erlangen oder Anstreben eines Vorteils für sich oder einen Dritten
  • Unmittelbarer oder mittelbarer Schaden oder Nachteil für die Allgemeinheit oder ein Unternehmen

Regelmäßig handelt es sich nach deutschem Recht um strafbares Verhalten. Dazu gehören die Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung, die Bestechlichkeit und Bestechung sowie die Vorteilsannahme im geschäftlichen Verkehr. Daneben hat korruptes Verhalten für die handelnden Personen in Verwaltung und Wirtschaft auch arbeits- und dienstrechtliche Folgen.

Das Bundesministerium für Arbeit  und Soziales setzt - wie alle Bundesbehörden - die Richtlinie der Bundesregierung zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung um. Zur Konkretisierung der Vorgaben aus der Richtlinie hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Konzept zur Korruptionsprävention entwickelt. Darin sind vorbeugende Maßnahmen festgelegt, um dem Vertrauen der Allgemeinheit in die Gewissenhaftigkeit und das ordnungsgemäße Arbeiten der öffentliche Verwaltung gerecht zu werden.

Ernstgemeinte Hinweise auf Vorgänge, die Verdachtsmomente auf korruptives Verhalten von Angehörigen des BMAS begründen können, nimmt die Ansprechperson für Korruptionsprävention im BMAS telefonisch, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch vertraulich entgegen:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Ansprechperson für Korruptionsprävention
Tanja Girndt
53103 Bonn
Telefon: 030 18 527 6757