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Was macht die Arbeit im BMAS interessant?

2. September 2009

Die Arbeit im BMAS aus Sicht einer Referentin.

Seit drei Jahren arbeite ich als juristische Referentin im BMAS. Inhaltlich haben wir mit spannenden und politisch relevanten Themen zu tun. Vor Allem stehen natürlich Gesetzgebungsverfahren im Vordergrund. Dabei geht es nicht nur um eigene Vorhaben des BMAS, sondern auch um die Beteiligung an Gesetzesentwürfen anderer Ressorts. Wichtig ist manchmal, Wege zu finden, die Gesetzgebung vermeiden können, z.B. durch Verhandlungen und Gespräche mit anderen Referaten im BMAS, mit anderen Ressorts, mit Länderministerien, aber auch mit Nichtregierungsorganisationen. Besonders gefällt mir, dass ich "meine" Themen selbständig bearbeiten kann und dafür auch die Verantwortung trage.

Der Berufseinstieg im BMAS wurde mir leicht gemacht. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Referat haben gern geholfen, wenn ich Fragen hatte. Durch ein Nachwuchskräfte-Netzwerk lernt man außerdem schnell Leute aus allen Abteilungen kennen. Das ist für die Zusammenarbeit sehr hilfreich. Außerdem besteht die Möglichkeit, an Kursen teilzunehmen durch die Fachwissen und Softskills vermittelt werden. Das war gerade am Anfang nützlich für mich.

Als ich hier begann, hatte ich gewisse Vorbehalte gegenüber so einer "geregelten Tätigkeit" in einem Ministerium. Glücklicherweise haben sich diese aber nur teilweise als wahr herausgestellt. Natürlich lässt sich nicht abstreiten, dass die "Mühlen der Verwaltung" und entsprechende Strukturen manchmal etwas Geduld erfordern. Im BMAS wird aber daran gearbeitet, diese Einschränkungen möglichst gering zu halten.

Dass ich inzwischen eine gesicherte berufliche Perspektive als Beamtin habe, bedeutet für mich kein Ende der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Im Gegenteil, hier im BMAS gibt es reichlich Raum für Ausbildung und Weiterqualifizierung. Dies ist mir persönlich besonders wichtig, weil ich nur wenig Berufserfahrung hatte, als ich hier anfing. Es werden beispielsweise berufsbegleitender Fremdsprachenunterricht durch das Bundessprachenamt und Seminare zu verschiedenen Themen durch die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung angeboten. Außerdem unterstützt das BMAS auch die Teilnahme an internationalen Studienprogrammen z.B. an der Hertie School of Governance.

Auch Auslandseinsätze werden gefördert. Bei längerer Berufserfahrung kann man z.B. als Sozialreferent an Botschaften und Auslandsvertretungen tätig sein oder als nationaler Experte in einer internationalen Organisation. Für Neueinsteiger besteht die Möglichkeit, eine sechsmonatige Außenprobezeit durchzuführen. Ich hatte so zum Beispiel die spannende Gelegenheit, das Referat für Arbeit und Soziales der Ständigen Vertretung bei der EU in Brüssel kennenzulernen. Es gibt aber auch andere Einatzmöglichkeiten, etwa bei der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf oder der EU-Kommission.

Ich denke, es war die richtige Entscheidung, hier im BMAS anzufangen, und bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.

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