Navigation und Service

Sie sind hier:

Mitglieder einer unabhängigen Historikerkommission

11. Oktober 2011

Die Mitglieder einer unabhängigen Historikerkommission sollen  die Geschichte der Vorgängerinstitutionen des Bundesministeriums für  Arbeit und Soziales in der Zeit der NS-Diktatur bis in die Nachkriegszeit beider deutscher Staaten erforschen.

Berufung Historikerkommission
Quelle:  Tom Maelsa Die Historikerkommission (v.l.): Prof. Dr. Alexander Nützenadel (Humboldt-Universität Berlin), Prof. Dr. Kiran Patel (Universiteit Maastricht), Prof. Dr. Elizabeth Harvey (University of Nottingham), Prof. Dr. Sandrine Kott (Université de Genève), Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam), Prof. Dr. Michael Wildt (Humboldt-Universität Berlin).
Prof. Dr. Alexander Nützenadel

Prof. Dr. Alexander Nützenadel,

geb. 1965

Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin

Prof. Nützenadel ist Sprecher der Historikerkommission und hat die Vorarbeiten zum Forschungsvorhaben durchgeführt.

JahrTätigkeit
2011-2012 Fellow am Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kolleg "Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive" Berlin
2006-2009:Professor für Vergleichende Europäische Wirtschafts- und  Sozialgeschichte an der Europa-Universität Frankfurt (Oder)
2005:Fellow am Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences, Wassenaar
2004:Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln
2000-2001:Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Columbia University, New York
1995-2003:Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität zu Köln
1995:Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln

Wichtige Publikationen:

  • Stunde der Ökonomen. Wissenschaft, Expertenkultur und Politik in der Bundesrepublik 1949-74, Göttingen 2005
  • Zeitgeschichte als Problem. Nationale Traditionen und Perspektiven der Forschung in Europa, Göttingen 2004 (Hg. mit Wolfgang Schieder)
  • Landwirtschaft, Staat und Autarkie. Agrarpolitik im faschistischen Italien 1922–1943, Tübingen 1997
Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann

Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann,

geb. 1953

Professor an der Technischen Universität Berlin und Projektleiter am Zentrum für Zeihistorische Forschung Potsdam ("Das fordistische Jahrhundert")

JahrTätigkeit

2002-2005:

Projekt "Geschichte der Generalverwaltung der Kaiser-Wilhelm- Gesellschaft im ‚Dritten Reich‘"

2001:

Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der TU Berlin

1998-2006:

DFG-Projekt "Gesamtdarstellung: Die Deutsche Arbeitsfront 1933 bis 1945"

1998-2001:

Vertretungsprofessuren und Lehraufträge an den Universitäten Konstanz, Bremen, Freiburg und Basel

1995:

Habilitation an der TU Berlin

1986-1997:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Institut für Geschichtswissenschaft der TU Berlin

1986:

Promotion an der TU Berlin

Wichtige Publikationen:

  • Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933 – 1945, Göttingen 2012
  • Wissenschaftsmanagement im Dritten Reich: Die Geschichte der Generalverwaltung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, 2 Bde, Göttingen 2007
  • Industriearbeit im "Dritten Reich". Untersuchungen zu den Lohn- und Arbeitsbedingungen in Deutschland 1933 bis 1945, Göttingen 1989             
Prof. Dr. Elizabeth Harvey

Prof. Dr. Elizabeth Harvey

geb. 1957

Professorin für Geschichte an der University of Nottingham

JahrTätigkeit

2004:

Visiting Professor an der Universität Wien

Bis 2005:

Senior Lecturer in Modern History an der School of History der University of Liverpool; zuvor Tätigkeit an den Universitäten Salford und Dundee
1987: Promotion an der Universität Oxford

Wichtige Publikationen:

  • Youth and the Welfare State in Weimar Germany, Oxford 1993
  • Der Osten braucht dich! Frauen und nationalsozialistische Germanisierungspolitik,

    Hamburger Edition 2010

  • Zwischen Kriegen: Nationen, Nationalismen und Geschlechterverhältnisse in Mittel- und Osteuropa 1918-1939, Osnabrück 2004 (Hg. mit Johanna Gehmacher und Sophia Kemlein)              
Prof. Dr. Sandrine Kott

Prof. Dr. Sandrine Kott

geb. 1960

Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Genf

JahrTätigkeit

Seit 2009:

Mitglied des Beirats des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
2001: Habilitation "De l’État social au socialisme d’État. Parcours dans l’histoire allemande des XIXe et XXe siècles"
1992-2004: Maître de conférences für Zeitgeschichte an der Université de Poitiers
1991:Thèse d'histoire an der Université Paris 7 „Des philanthropies aux politiques sociales, solutions françaises et allemandes à la question sociale en Haute-Alsace, 1850-1914“
1988-1990: Research Assistant an der Columbia University, New York

Wichtige Publikationen:

  • Histoire de la société allemande au XXe siècle. La RDA (1949-1989), Paris 2011
  • Le communisme au quotidien. Les entreprises d'Etat dans la société est-allemande (1949-1989), Paris 2001
  • L'État social allemand. Représentations et pratiques, Paris 1995
Prof. Dr. Kiran Klaus Patel

Prof. Dr. Kiran Klaus Patel

geb. 1971

Professor für Europäische und Globale Geschichte und Leiter des Fachbereichs Geschichte an der Universität Maastricht

JahrTätigkeit
2013: Senior Visiting Fellow an der Oxford University und der FU Berlin
2011: Gastprofessor an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris
2010: Habilitation an der Universität Duisburg-Essen
2007-2011: Professor am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, Department of History and Civilisation & Robert Schuman Centre for Advanced Studies
2006-2007: John F. Kennedy Memorial Fellowship, Center for European Studies, Harvard University
2002-2007: Juniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte an der HU Berlin
2001: Promotion an der HU Berlin
2000-2002: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HU Berlin

Wichtige Publikationen:

  • Europäisierung wider Willen. Die Bundesrepublik Deutschland in der Agrarintegration der EWG, 1955-1973, München 2009
  • Soldiers of Labor: Labor Service in Nazi Germany and New Deal America, 1933-1945, New York 2005
  • Europeanization in the Twentieth Century: Historical Approaches, New York 2010 (ed. with Martin Conway)
Prof. Dr. Michael Wildt

Prof. Dr. Michael Wildt

geb. 1954

Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität Berlin

JahrTätigkeit
2001/2002 Research Fellow am International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem, Jerusalem

2001:

Habilitation in Neuerer Geschichte an der Universität Hannover

1997–2009:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung

1992–1997:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
1991:

Promotion an der Universität Hamburg

1987–1989:

Mitarbeit im Forschungsprojekt "Modernisierung und Modernität in den 1950er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland" an der Universität Hamburg

Wichtige Publikationen:

  • Michael Wildt/Christoph Kreutzmüller (Hg.): Berlin 1933-1945. Stadt und Gesellschaft im Nationalsozialismus, München 2013.
  • Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939, Hamburg 2007
  • Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes, Hamburg 2002

Von der Leyen be­ruft un­ab­hän­gi­ge His­to­ri­ker­kom­mis­si­on

Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus wird erforscht