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Infos zur Rats-Präsidentschaft in der EU: Gemeinsam und stark für unser Europa der Zukunft

Die Menschen in Europa wünschen sich gerechte Löhne, gute Arbeits-Bedingungen, Sicherheit für alle Menschen.

Durch das Corona-Virus ist das noch wichtiger geworden.

Das Corona-Virus hat das Leben aller Menschen verändert.

Das spürt man in ganz Europa. Darum will das BMAS den Zusammenhalt in Europa stärken.

Manche Wörter in diesem Text sind Fach-Wörter oder Fremd-Wörter.

Sie sind im Text fett markiert.

Die Wörter sind am Ende einfach erklärt.

Das Corona-Virus verändert unseren Alltag.

Wir tragen Masken beim Einkauf im Supermarkt.

Wir halten Abstand im Park.

Aber auch im Berufs-Leben ändert sich viel:

Viele Menschen sind in Kurz-Arbeit.

Oder sie arbeiten von zu Hause aus.

Viele Menschen stellen sich gerade dieselben Fragen:

Wie kann der Arbeits-Markt gestärkt werden?

Wie können Firmen und Geschäfte unterstützt werden?

Ist mein Arbeits-Platz sicher?

Wie verändert sich mein Arbeits-Alltag durch das Corona-Virus?

#MySocialEurope: Europa braucht Antworten auf diese Fragen

Auf diese Fragen müssen wir Antworten finden.

Nicht viele verschiedene Lösungen in verschiedenen Ländern.

Sondern eine gemeinsame Lösung für Europa.

In der EU haben sich 27 Länder zusammen-geschlossen.

Sie machen gemeinsame Politik.

Im Rat der EU arbeiten die Regierungs-Chefs und Regierungs-Chefinnen der 27 Länder zusammen.

Für das nächste halbe Jahr hat Deutschland den Vorsitz im Rat der EU.

Ab dem 1. Juli 2020.

Für diese Zeit hat das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales (Abkürzung: BMAS) das Motto #MySocialEurope.

Das heißt übersetzt: Mein soziales Europa.

Im nächsten halben Jahr will Deutschland Europa stärken.

Es soll ein gerechtes Europa sein.

Ein Europa für die Menschen.

Welche Ziele hat das BMAS für das nächste halbe Jahr?

Für das nächste halbe Jahr hat Deutschland den Vorsitz im Rat der EU.

Was will das BMAS in dieser Zeit erreichen?

In Europa arbeiten etwa 450 Millionen Menschen.

Das BMAS will sich mit der Frage beschäftigen:

Wie kann das Berufs-Leben dieser Menschen verbessert werden?

Vor allem:

Welche Verbesserungen brauchen Menschen mit besonderen Herausforderungen?

Zum Beispiel:

  • Allein-Erziehende
  • junge Menschen ohne Arbeit
  • Menschen, die schon lange arbeitslos sind
  • ältere Menschen

Diese Menschen brauchen Unterstützung beim Thema Arbeit.
Aber auch im Alltag und im Zusammen-Leben.

Denn:

Beides geht nur zusammen in Europa.

Die EU ist mehr als ein Binnenmarkt. Sie verbindet wirtschaftliche Stärke mit sozialem Schutz. Darauf müssen sich alle Europäerinnen und Europäer verlassen können. Denn die sozialen Folgen der Pandemie sind überall in Europa spürbar. Es braucht jetzt mehr Miteinander, um das soziale Europa voranzubringen.

Hubertus Heil, Bundes-Minister für Arbeit und Soziales

Das bedeutet:

Die Länder in Europa machen zusammen Geschäfte.

Sie sind miteinander verbunden.

Gemeinsam sind sie stark.

Die Menschen in Europa müssen sich darauf verlassen können.

Denn:

Das Corona-Virus hat viel verändert im Alltag der Menschen.

Man spürt es überall.

Die Menschen müssen jetzt noch stärker zusammen-halten.

Nur dann geht Europa einer guten Zukunft entgegen.

Welche Themen hat das BMAS für die EU-Rats-Präsidentschaft?

Die Veränderungen durch das Corona-Virus haben gezeigt:

Das Zusammen-Leben aller Menschen in Europa muss sicher sein.

Sie brauchen genug Geld zum Leben.

Darum muss es Mindest-Löhne für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen geben.

Manche Menschen können nicht arbeiten.

Auch diese Menschen brauchen genug Geld zum Leben.

Das nennt man Mindest-Sicherung für Bedürftige.

Die Corona-Pandemie hat außerdem gezeigt:

Saison-Arbeiterinnen und Saison-Arbeiter haben oft sehr schlechte Arbeits-Bedingungen.

Sie sollen in Zukunft mehr Rechte haben.

Und ein besseres Leben.

Noch etwas verändert sich durch die Corona-Pandemie.

Es gibt mehr Digitalisierung.

Das heißt:

Vieles passiert am Computer.

Zum Beispiel:

Viele Menschen arbeiten von zu Hause aus.

Sie treffen ihre Kollegen und Kolleginnen nicht mehr im Büro.

Sondern zum Beispiel in einer Video-Konferenz.

Viele Menschen arbeiten gerade viel mehr am Computer als vor der Corona-Pandemie.

Dafür brauchen wir neue Regeln.

Auch daran muss Europa gemeinsam weiter-arbeiten.

Und:

Nicht nur die Länder in Europa arbeiten zusammen.

Sondern alle Länder der Welt.

Alle Länder sind vernetzt.

Zum Beispiel:

Viele Dinge werden in Asien hergestellt.

Dann werden sie nach Europa geliefert.

Und die Menschen hier kaufen sie dann.

Alle Länder der Welt kaufen und verkaufen Dinge aus anderen Ländern.

Das nennt man Globalisierung.

Allen Menschen auf der Welt soll es auf der Arbeit gut gehen.

Sie sollen gerechte Arbeits-Bedingungen haben.

Dafür müssen Firmen Verantwortung übernehmen.

So kann Handel und Globalisierung gerecht sein.

Lexikon

Manche Wörter in diesem Text sind Fach-Wörter oder Fremd-Wörter.
Sie sind im Text fett markiert.
Hier werden sie erklärt.

Allein-erziehend heißt:

Eine Mutter oder ein Vater zieht ein Kind alleine groß.
Ohne den anderen Eltern-Teil.

Der Arbeits-Markt sind alle Arbeits-Plätze zusammen.
Und alle Menschen, die einen Arbeits-Platz haben.
BMAS ist die Abkürzung für Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales.
Es soll allen Menschen in Deutschland gut gehen.
Alle Menschen sollen Arbeit haben.
Alle Menschen sollen Geld zum Leben haben.
Auch wenn die Menschen arbeits-los sind.
Dafür arbeitet das Bundes-ministerium für Arbeit und Soziales.
Das Corona-Virus ist ein neues Virus.
Im Januar 2020 ist es ausgebrochen.
Das Virus ist sehr klein.
Man kann es nur unter dem Mikroskop sehen.
Das Wort Corona bedeutet Kranz oder Krone.
Denn die Form sieht unter dem Mikroskop ein bisschen wie ein Kranz oder eine Krone aus.
Alle Menschen können das Virus bekommen.
Das Virus ist auf einem Tier-Markt in der Stadt Wuhan in China ausgebrochen.
Von dort hat sich das Virus immer weiter ausgebreitet.
Zuerst nur in China.
Dann auch in allen anderen Ländern der Welt.
Das Virus hat sich schnell ausgebreitet.
Auch in Deutschland.
Wer das Virus hat, kann sich erkältet fühlen.
Viele Menschen haben dann zum Beispiel Husten und Fieber.
Für viele Menschen ist das Corona-Virus nicht gefährlich.
Aber manche Menschen können daran sterben.
Zum Beispiel alte Menschen.
Oder Menschen, die nicht genug Abwehr-Stoffe im Körper haben.
Das medizinische Fach-Wort für das Corona-Virus ist Sars-CoV-2.
Digitalisierung heißt:
Dinge verändern sich.
Es wird mehr Technik benutzt.
Mehr Computer.
Zum Beispiel:
In der Schule werden iPads benutzt.
Oder:
Man schreibt eine E-Mail.
Keinen Brief.
Oder:
Man kauft seine Kleidung im Internet.
Nicht in einem Laden.
Dadurch verändert sich das Leben der Menschen.
Europa ist ein Zusammen-Schluss von Ländern.
28 Länder in Europa haben sich zur Europäischen Union zusammen-geschlossen.
Man kann auch kurz EU dazu sagen.
Deutschland gehört auch zur EU.
Diese Länder machen zusammen Politik.
Sie machen Gesetze zusammen.
Sie sprechen über Probleme.
Sie entscheiden gemeinsam.
Zum Beispiel über Geld.
Oder über Umwelt-Schutz.
Oder beim Thema Flüchtlinge.
In vielen Ländern von Europa gibt es das gleiche Geld.
Man kann dort mit Euro bezahlen.
Globalisierung heißt:
Alle Länder der Welt sind miteinander verbunden.
Heute sind sie enger vebunden als früher.
Zum Beispiel:
Alle Länder der Welt kaufen und verkaufen Dinge aus anderen Ländern.
Oder:
Man erfährt in den Nachrichten Neuigkeiten aus vielen verschiedenen Ländern.
Nicht nur Nachrichten aus Deutschland.

Kurz-Arbeit heißt:
Viele Menschen arbeiten weniger lang als sonst.

Die Firma ist in einer schwierigen Lage.
Zum Beispiel durch das Corona-Virus.
Die Firma bekommt weniger Aufträge.
Oder ein Geschäft muss geschlossen bleiben.
Die Firma verdient weniger Geld.

Die Arbeiter und Arbeiterinnen arbeiten weniger.
Oder sie arbeiten gar nicht.
Und sie kriegen auch weniger Geld dafür.
Dieses Geld nennt man Kurz-Arbeiter-Geld.

Menschen gehen Arbeiten.
Für die Arbeit bekommen die Menschen Geld. Dieses Geld nennt man: Lohn. Jeder Mensch braucht Geld zum Leben.

  • für die Wohnung
  • für das Essen
  • für die Freizeit


Das Geld muss für alles reichen.
Deshalb dürfen Menschen in Deutschland am 1. Arbeits-Markt nicht weniger als einen bestimmten Geld-Betrag in der Stunde verdienen.
Damit das Geld zum Leben reichen kann.
Das sind im Moment in Deutschland: 8,84 Euro.
Die Menschen müssen mindestens 8,84 Euro in der Stunde bekommen.
Am besten noch mehr.
Das steht im Gesetz.
Das nennt man: Mindest-Lohn.

Das gilt für die meisten Menschen in Deutschland.
Aber nicht für Menschen, die in der Werkstatt arbeiten.
Und nicht für Menschen, die in einem Gefängnis arbeiten.

Pandemie heißt:
Eine Krankheit breitet sich schnell aus.
Nicht nur in bestimmten Gebieten.
Sondern auf der ganzen Welt.
Manche Arbeits-Kräfte haben nicht das ganze Jahr über Arbeit.
Sondern nur für einige Zeit.
Zum Beispiel:
Dachdecker und Dachdeckerinnen arbeiten im Sommer viel.
Und im Winter nur wenig.
Oder:
Im Frühling und Sommer wird viel Obst und Gemüse geerntet.
Im Winter nicht.
Sozial heißt:
Es geht um das Zusammen-Leben der Menschen.
Eine Video-Konferenz macht man über das Internet.
Man kann seine Kollegen und Kolleginnen am Bildschirm sehen.
Am Computer, am Tablet oder am Handy.
So kann man Dinge besprechen.
Auch wenn man an verschiedenen Orten ist.

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