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Solidarisch und stark für das Europa von morgen

Faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung – die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig ein soziales Fundament für unsere Gesellschaft ist. Das gilt für ganz Europa, denn die Auswirkungen der Pandemie sind überall spürbar. Daher will das BMAS während der EU-Ratspräsidentschaft das soziale Europa stärken.

Eine Graffiti-Wand

Die Corona-Pandemie verändert unseren Alltag – ob beim Supermarkteinkauf mit Maske oder beim Abstandhalten im Park. Auch im Berufsleben, sei es in Kurzarbeit oder im Homeoffice, stellen sich derzeit viele Menschen dieselben Fragen. Wie kann der Arbeitsmarkt gestärkt, die Wirtschaft unterstützt und damit mein Berufsleben gesichert werden? Wie verändert sich mein Arbeitsalltag durch die Pandemie?

#MySocialEurope: Europäische Maßnahmen sind gefragt

Auf diese Fragen kann es nur eine gemeinsame europäische Antwort geben. Daher wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter dem Motto „#MySocialEurope“ einmal mehr daran arbeiten, die soziale Sicherheit und Gerechtigkeit in Europa zu stärken – und das in einer besonderen Rolle. Denn am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für ein halbes Jahr den Vorsitz des Rates der Europäischen Union (EU).

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Während der EU-Ratspräsidentschaft wird sich das BMAS mit den europäischen Arbeits- und Sozialministerinnen und -ministern damit befassen, wie das Berufsleben und der Alltag der rund 450 Millionen Europäerinnen und Europäer verbessert werden kann. Es geht vor allem um Unterstützung für jene, die vor besonderen Herausforderungen stehen, wie zum Beispiel Alleinerziehende, junge Menschen ohne Arbeit, Langzeitarbeitslose und ältere Menschen. Und das nicht nur wirtschaftlich, sondern insbesondere in sozialer Hinsicht. Denn die wirtschaftliche und soziale Stabilisierung der EU müssen Hand in Hand gehen.

Die EU ist mehr als ein Binnenmarkt. Sie verbindet wirtschaftliche Stärke mit sozialem Schutz. Darauf müssen sich alle Europäerinnen und Europäer verlassen können. Denn die sozialen Folgen der Pandemie sind überall in Europa spürbar. Es braucht jetzt mehr Miteinander, um das soziale Europa voranzubringen.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Themen des BMAS für die EU-Ratspräsidentschaft

Konkret wird das BMAS während der EU-Ratspräsidentschaft folgende Schwerpunkte setzen: Stärkung des sozialen Europas, Gestaltung der neuen Arbeitswelt und Ausbau der Verantwortung für globale Lieferketten.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen, dass angemessene soziale Mindeststandards immer wichtiger werden und es auf ein starkes soziales Europa ankommt. Daher wird das BMAS mit den EU-Partnern über die Stärkung von zwei zentralen Instrumenten sprechen: Mindestlöhne für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Mindestsicherung für Bedürftige. Die Pandemie hat außerdem vor allem bei den Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern krasse Missstände offengelegt, auch in Deutschland. Wir wollen dafür sorgen, dass Rechte im Arbeitsalltag durchgesetzt werden. Denn es darf keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zweiter Klasse geben. Zugleich beschleunigt die Pandemie aktuell die Digitalisierung der Arbeit und damit unseren Weg in die zukünftige Arbeitswelt. Auf die Frage wie dieser Weg gestaltet werden kann, brauchen wir schon heute eine europäische Antwort. Auch global sind die Europäerinnen und Europäer gefordert: Die Corona-Pandemie zeigt nicht nur die untrennbare Vernetzung Europas mit der Weltwirtschaft, sondern lenkt den Fokus auch auf die globalen Lieferketten. Europa steht in der Verantwortung, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in diesen Lieferketten zu sorgen und sich für eine faire Globalisierung stark zu machen.

Vertiefende Informationen zu den Schwerpunkten des BMAS während der EU-Ratspräsidentschaft finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

In­for­ma­tio­nen in Leich­ter Spra­che

Infos zur Rats-Präsidentschaft in der EU erhalten Sie hier.

Di­gi­ta­ler Be­gleit­band

Vertiefende Einblicke zu den Schwerpunktthemen des BMAS zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft

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