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Jugendgarantie stärken – für ein Europa der Chancen

1. Juli 2020

Junge Menschen sind die Zukunft Europas. Daher unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die Stärkung der Jugendgarantie.

Ein junger Mann sitzt vor einem Computer

Zum Auftakt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Jugendgarantie vorgelegt. Als Angebot in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) unterstützt die Jugendgarantie seit 2013 junge Menschen unter 25 Jahren bei ihrem Start in die Berufswelt.

Stärkung der Jugendgarantie während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) befürwortet das Vorhaben der Kommission, die Jugendgarantie zu stärken und will das Vorhaben während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft voranbringen.

Seit der Einführung 2013 wird allen jungen Menschen nach Schulabschluss oder bei Jobverlust im Rahmen der Jugendgarantie ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz, eine Weiterbildungsmöglichkeit oder ein Praktikum angeboten. Ein solches Angebot soll schnell (d. h. max. vier Monate nach Schulabschluss/Arbeitslosigkeit), individuell und hochwertig sein (d. h. zu den jeweiligen Bedürfnissen und Qualifikationen passen).

Das soziale Europa darf vor allem für junge Menschen kein leeres Versprechen sein. Junge Menschen sind die Zukunft unseres Kontinents. Sie verdienen bestmögliche Zukunftsperspektiven, so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Ein europäischer Erfolg vor neuen Herausforderungen

Die Jugendgarantie ist ein europäischer Erfolg: Seit der Einführung 2013 hat die Jugendgarantie über 24 Millionen junge Menschen erreicht. Damit hat die Jugendgarantie auch dazu beigetragen, die Jugenderwerbslosigkeit in der Europäischen Union zu senken.

Dennoch ist die Jugenderwerbslosigkeit in einigen Regionen Europas weiterhin zu hoch. Zudem wird sich die Corona-Pandemie auch auf die Arbeitsmärkte auswirken, in ganz Europa. Als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von morgen sind junge Menschen von dieser Entwicklung besonders betroffen.

Erarbeitung einer Ratsempfehlung

Daher ist es an der Zeit, die Jugendgarantie zu stärken. Es gilt, noch mehr junge Menschen zu erreichen und ihnen eine Perspektive zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu geben. Nachdem die EU-Kommission am 1. Juli 2020 ihren Vorschlag präsentiert hat, wird nun der Rat der Europäischen Union unter Vorsitz von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil eine Ratsempfehlung erarbeiten. Ziel ist, diese noch während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu verabschieden.

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