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Mobilität ja – aber anständig und fair

31. August 2020

Information, Beratung und Unterstützung: Staatssekretär Schmachtenberg besuchte am 27. August das Projekt „Faire Mobilität“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes am Standort Berlin.

Bildcollage: Links ein Mann im Anzug, rechts eine Hand mit Visitenkarten

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind deutschlandweit in verschiedenen Branchen vermehrt Fälle von Verstößen gegen Arbeitsbedingungen wie Entlohnung und Arbeitsschutz- und Hygienebestimmungen öffentlich geworden. Das DGB-Projekt „Faire Mobilität“ bietet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus der EU ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot, das sich gegen das Umgehen ihrer Rechte innerhalb Deutschlands einsetzt.

Am Donnerstag, den 27. August, besuchte Staatssekretär Schmachtenberg dieses Projekt am Standort Berlin und informierte sich bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu dem Beratungsangebot. Seit 2011 fördert das BMAS dieses Projekt und setzte sich erfolgreich dafür ein, dass es ab 2021 verstetigt und ausgebaut wird.

Staatssekretär Schmachtenberg sagte vor Ort:

„Die Verstöße und den Missbrauch zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der EU gab es leider schon vor der Pandemie. Die Krise hat uns nur einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Beratungs- und Informationsangebot für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der EU ist, um diese vor Ausbeutung zu schützen. Denn die Beschäftigten wissen – auch wegen sprachlicher Barrieren – oftmals nicht um ihre Rechte. Freizügigkeit und Mobilität sind ein Gewinn für uns alle solange Regeln eingehalten und Rechte durchgesetzt werden. Umso mehr freue ich mich, dass wir das Beratungsnetzwerk Faire Mobilität aus der Projektförderung hin zu einem dauerhaften Angebot weiterentwickeln und mit mehr Personal, mehr Beratungsstellen und einem mehrsprachigen telefonischem Angebot weiter ausbauen können.“

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