Forschungsbericht des IAB zum Thema Arbeitnehmerüberlassung, Endbericht
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) hat für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Forschungsvorhaben zum Thema "Arbeitnehmerüberlassung" durchgeführt. Anlass für das Forschungsvorhaben war der Auftrag des Bundeskabinetts aus der Kabinettklausur in Meseberg im Jahr 2007 an den damaligen Bundesarbeitsminister, die Entwicklung in der Zeitarbeit zu analysieren und zu prüfen. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens machen deutlich, dass der Einsatz von Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmern ein Weg der Flexibilisierung des Personaleinsatzes ist, der in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Sie zeigen auch, dass die Mehrheit der Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer unmittelbar vor der Tätigkeit in der Zeitarbeit ohne Beschäftigung war. Darüber hinaus liefert das Forschungsvorhaben keine Anhaltspunkte für eine systematische Verdrängung von Stammbelegschaften durch Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind in den Elften Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes eingeflossen.
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