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Zahlen, Daten, Fakten zur Ergänzung der Pressemitteilung: "Riester-Rente lohnt für alle"

"Monitor"-Sendung vom 10. Januar 2008 zum Thema "Riester-Rente und Geringverdiener".

  • Fakt ist: Gegenwärtig beziehen nach Angaben des statistischen Bundesamtes nur rund zwei Prozent der über 65-Jährigen Leistungen der Grundsicherung im Alter. Dies zeigt, dass Altersarmut nicht verbreitet ist. Der durchschnittliche Grundsicherungsbedarf der über 65-Jährigen beträgt 627 Euro.
  • Die von Monitor zitierte Berechnung, wonach ein Arbeitnehmer mit Durchschnittseinkommen selbst nach 32 Beitragsjahren keinen Nutzen durch eine Riester-Rente erzielen würde, ist falsch: Bereits 27 Jahre Durchschnittsverdienst entsprechen einem Rentenanspruch in Höhe des durchschnittlichen Grundsicherungsbedarfs.
  • Leistet der Durchschnittsverdiener nicht nur Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch an eine Riester-Rente, übersteigt das Alterseinkommen aus beiden Quellen bereits nach 20 Jahren den durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf.

  • Die Realität ist allerdings viel komplexer, als solche Berechnungen suggerieren. Deshalb kann auch niemand seriös vorhersagen, wie hoch die Zahl der Grundsicherungsempfänger künftig sein wird.

  • Die Grundsicherung soll Hilfebedürftigen ein soziokulturelles Existenzminimum gewährleisten. Das bedeutet, dass es keinen grundsätzlichen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung gibt. Die Grundsicherung ist dazu da, Hilfebedürftigen zu helfen. Sie ist keine staatlich garantierte Mindestrente zulasten künftiger Steuerzahler, zu der man sich etwas hinzu sparen kann.

  • Durch die Zulagen zur Riester-Rente wird gerade Personen mit geringem Einkommen selbst bei geringer Eigenbeteiligung der Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge ermöglicht. Die Riester-Rente wird künftig noch erheblich attraktiver, denn die Zulage für nach 2007 geborene Kinder wird von 185 Euro auf 300 Euro pro Jahr angehoben.