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METRO Group und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) - BMAS

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Im folgenden erfolgt die Einordnung des Dokuments in den Gesamtkontext des Portals, dazu werden behandelte Themen, Erstellungsdatum und Typ benannt.
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Datum: 19.03.2007

METRO Group und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW)

Aktivität: Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken (VAMB)

Schwerpunkt: Förderung der Ausbildung Logo: Projekt Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken (VAMB) Logo: Projekt Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken (VAMB)

Die METRO Group und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) beteiligen sich an »Jobs ohne Barrieren« mit dem Modellversuch "Verzahnte Ausbildung Metro Berufsbildungswerke (V.A.M.B)". In diesem Projekt werden behinderte junge Menschen aus Berufsbildungswerken in Betrieben der Vertriebslinien der Metro Group AG ausgebildet. Ausbildungsbegleiter der Berufsbildungswerke unterstützen dabei die jungen Menschen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben.

Die Universität Hamburg ist ein weiterer Partner in diesem Projekt und damit auch in »Jobs ohne Barrieren« mit der "Wissenschaftlichen Begleitung zum Modellversuch: Verzahnte Ausbildung METRO mit Berufsbildungswerken" (Initiative mit Mitteln des Ausgleichsfonds finanziell unterstützt). Jugendliche, Berufsbildungswerke und teilnehmende Betriebe werden hier von einem wissenschaftlichen Projektteam begleitet, das bis Ende 2006 die in diesem Modellvorhaben gesammelten Erfahrungen auswertet.

Im Vordergrund steht die Untersuchung, für welche Jugendlichen die verzahnte Ausbildung geeignete Chancen bereit hält, den Weg ins Berufsleben zu finden und welche Rahmenbedingungen dafür erfüllt sein müssen. Dabei werden die Voraussetzungen geprüft, die für eine lebens- und berufsnahe Integration von Jugendlichen seitens der Ausbilder und auszubildenden Betriebe notwendig sind. Als Modellprojekt eröffnet es die Perspektive, die Erfahrungen für weitere Betriebe und Ausbildungsgänge aus dem technischen (Informationselektroniker, IT-Berufe etc.) und kaufmännischen Bereich (Bürokaufleute) aufzubereiten und fruchtbar werden zu lassen und damit die Barrieren abzubauen, die behinderten Jugendlichen bei ihrem Start ins Berufsleben häufig im Wege stehen.

Bildungsträger sind gut beraten, wenn sie außerbetriebliche Bildung mit betrieblicher Praxis koppeln. Das sichert eine hohe Ausbildungsqualität und führt erfahrungsgemäß zu erhöhten Eingliederungsquoten (Informationen über VAMB, PDF-Download).
Die METRO Group hat hier ihre Tore für die Berufsbildungswerke als Spezialeinrichtungen zur beruflichen Rehabilitation behinderter Jugendlicher geöffnet (Rede von Dr. Pfister zur Tagung der "Mandatsträger der METRO Group" zum Thema "Public-Private-Partnership"). In einem verzahnten Modell werden BBW-Teilnehmer in Betrieben der Vertriebslinien real, Galeria Kaufhof, Metro Cash & Carry, Praktiker und Extra an betrieblichen Praxisplätzen ausgebildet. METRO-Ausbilder und BBW-Mitarbeiter kooperieren und ergänzen sich so gegenseitig.

Die wissenschaftliche Begleitung dieses Projektes - die systematische Kooperation eines großen Handelskonzerns mit Spezialeinrichtungen der beruflichen Rehabilitation - wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Initiative »job - Jobs ohne Barrieren« gefördert. Dabei sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie das Konzept verzahnte Ausbildung erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann: zunächst bei der METRO Group und den BBWs in Verkaufsberufen, später auch in anderen Berufen bei kleineren und mittleren Unternehmen.

Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes wurde dem Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Hamburg übertragen. Die Leitung hat Prof. Dr. Wolfgang Seyd inne. Zum Jahresbeginn wurde die Arbeit aufgenommen.
Inzwischen wurden die Voraussetzungen der teilnehmenden Jugendlichen systematisch erhoben und beteiligte BBW- wie auch METRO-Ausbilder nach ihren Erfahrungen befragt. Die Untersuchungen bezogen sich insbesondere auf die erste Gruppe der Jugendlichen, die von Sommer 2004 bis 2005 ihre betriebspraktische Ausbildung in Vertriebslinien der Metro Group absolvierte. Sie erbrachte u.a. folgende Ergebnisse:

  • Die lernbehinderten Jugendlichen ließen sich durchweg problemlos in Betriebe der Metro-Group-Vertriebslinien integrieren.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Metro-Betrieben und Berufsbildungswerken wird von den Beteiligten überwiegend positiv eingeschätzt und schlägt sich nicht zuletzt in den guten Prüfungserfolgen der VAMB-Teilnehmer nieder.
  • Der größere Teil der Jugendlichen ist den Anforderungen der verzahnten Ausbildung gewachsen. Sie haben vielfältige Erfahrungen in den Metro Märkten von real-, Extra und MCC sammeln können und große Fortschritte in der Entwicklung ihrer Selbst-, Sozial- und Fachkompetenz gemacht.

Bislang konnte noch nicht festgestellt werden, ob sich diese positiven Erfahrungen in der angestrebten Eingliederungsquote niederschlagen.

Das Konzept ist um eine Integrationsvariante erweitert worden: Erfolgreich in der 1. Staffel ausgebildete Jugendliche werden in die eigene Ausbildung der METRO Group oder in die 2. Staffel übernommen, um einen höherwertigen Abschluss anzustreben. Wichtigster Faktor erfolgreichen Zusammenwirkens ist eine gemeinsame Auswahl- und Betreuungsstrategie, unterstützt durch einen gemeinsamen Ausbildungsplan. Logo: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Dieses Projekt wird durch die »job«-Initiative mit Mitteln des Ausgleichsfonds finanziell unterstützt.

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