Entstehungsgeschichte der Initiative
Zur Unterstützung einer tatsächlichen Verbesserung der Teilhabechancen behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt koordiniert das zuständige Bundesministerium (für Arbeit und Soziales) seit Mitte 2004 die Initiative »job - Jobs ohne Barrieren« - Initiative für Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen sowie betriebliche Prävention.
Zur Unterstützung einer tatsächlichen Verbesserung der Teilhabechancen behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt koordiniert das zuständige Bundesministerium (für Arbeit und Soziales) seit Mitte 2004 die Initiative »job - Jobs ohne Barrieren« - Initiative für Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen sowie betriebliche Prävention.
Die Initiative war zunächst auf den 31. Dezember 2006 befristet und wurde im 5. Kapitel des Berichts der Bundesregierung über die Wirkungen der Instrumente zur Sicherung von Beschäftigung und zur betrieblichen Prävention nach Paragraf 160 Abs. 2 SGB IX zum 30. Juni 2007 evaluiert (BT-Drs. 16/ 6044 vom 2. Juli 2007).
Wegen des nach wie vor hohen Informationsbedarfs über die rechtlichen Rahmenregelungen für eine chancengleiche Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und der Notwendigkeit, praktische Beispiele gelungener Umsetzungen auf betrieblicher Ebene bekannt zu machen, wird die Initiative fortgesetzt.
Am 30. November 2006 empfahl der Beirat für die Teilhabe behinderter Menschen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, eine Fortsetzung der Initiative bis Ende des Jahres 2010 mit drei Millionen Euro aus Mitteln des Ausgleichsfonds zu unterstützen. Zusätzlich werden weitere zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt.
Dadurch soll eine Bündelung von Aktivitäten für eine Realisierung der Teilhabechancen behinderter und schwerbehinderter Menschen durch Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht werden. Ausbildung und Beschäftigung behinderter und schwerbehinderter Menschen sowie die betriebliche Prävention sollen nachhaltiger verändert werden, als dies durch nicht koordinierte Einzelaktionen möglich wäre. Insbesondere sollen daher Kooperationsbeziehungen und Netzwerkbildungen von Institutionen, die für die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben Verantwortung tragen, gefördert werden.
Im September 2007 erarbeiteten die Arbeitsgruppen zur Initiative die "INFORMATIONEN ZU DER INITIATIVE »JOB« (2007 bis 2010), insbesondere zu den Möglichkeiten der Förderung von Projekten und Bekanntmachung von Aktivitäten" und setzten ein neues Gremium ein, das vor allem über die Förderung von Projekten und die Aufnahme von Aktivitäten im Rahmen der Initiative entscheidet. Dieses trat im Oktober 2007 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Neben der Beschließung der Geschäftsordnung und der Wahl des Vorsitzenden, verabschiedete das Gremium die von den Arbeitsgruppen erstellten Informationen und beauftragte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, diese zu veröffentlichen. Dies geschah Anfang November 2007 auf der Internetseite der Initiative.
Damit wurden die formellen Voraussetzungen zum Start der zweiten Phase der Initiative von 2007 bis 2010 erfüllt.
