Bundesarbeitsministerin beim Weltwirtschaftsforum Davos
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Die Chancen und Herausforderungen für die globalen Arbeitsmärkte infolge der weltweiten strukturellen Veränderungen - so das Thema, über das die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler Unternehmen und Organisationen im Rahmen des World Economic Forum Davos am 25. Januar 2012 diskutierte. Moderiert wurde die Paneldiskussion mit dem Titel „The Future of Human Capital“ von Prof. Herminia Ibarra (Institut Européen d’Administration des Affaires - INSEAD).
Die Bundesministerin betonte, dass aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten 15 Jahren in Deutschland voraussichtlich 6 Millionen Arbeitskräfte fehlen würden. Der daraus resultierende Arbeitskräftebedarf sei durch die verstärkte Aktivierung der bestehenden Potenziale - vor allem im Bereich der Beschäftigung von Frauen und älteren Arbeitnehmern sowie durch qualifizierte Zuwanderung - zu decken.
Ebenfalls während des Weltwirtschaftsforums führte die Ministerin Gespräche mit Vertretern deutscher Unternehmen. Der Fokus der Gespräche lag auch hier auf Lösungsstrategien, um langfristig den Fachkräftebedarf in Deutschland zu sichern.

