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Fragen und Antworten zur zusätzlichen Altersvorsorge

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur zusätzlichen Altersvorsorge finden Sie hier.

  • Die Riester-Rente ist grundsätzlich vererbbar. Sie ist unter bestimmten Voraussetzungen sogar förderunschädlich auf den überlebenden Ehepartner vererbbar. Beim Vererben von Altersvermögen ist einerseits zwischen den verschiedenen Riester-Produkten und andererseits zwischen dem angesparten Kapital und der staatlichen Förderung zu unterscheiden.

    Das in Banksparplänen und Fondssparplänen angesparte Kapital kann vererbt werden. Bei der privaten Rentenversicherung hängt die Situation im Todesfall von der Vertragsgestaltung ab: Es kann eine Rentengarantiezeit vereinbart werden, in der die Rente mindestens zu bezahlen ist. Stirbt der Versicherte vorher, erhält der Berechtigte (z.B. der Ehegatte) die Rente bis zum Ende der Garantiezeit weiterbezahlt. Ist keine Garantiezeit vereinbart oder stirbt der Versicherte nach deren Ablauf, erhalten die Erben keine Leistung. Es kann auch vereinbart werden, dass im Fall eines Versterbens in der Ansparphase die gezahlten Beiträge und Überschüsse an die Erben gehen. Für Ehegatten und Kinder kann eine Hinterbliebenenrente vereinbart werden. Jeder Riester-Sparer kann also Vertragsgestaltungen wählen, die seinen individuellen Bedürfnissen entsprechen und gezielt das für ihn und seine Familie beste Produkt aussuchen.

    Bei Ehegatten bleibt die Förderung erhalten, wenn das ererbte Altersvermögen auf einen auf den Namen des Ehegatten lautenden zertifizierten Altersvorsorgevertrag übertragen wird. Der Vertrag kann auch erst zum Zweck der Übertragung abgeschlossen werden. Wenn ein Anbieter einen solchen Vertrag nicht anbietet, steht es dem Ehegatten frei, auf andere zertifizierte Produkte zurückzugreifen. Das Problem lässt sich aber dadurch vermeiden, dass beide Ehegatten rechtzeitig eigene Verträge abschließen.

    Bei anderen Erben wird die Steuerbefreiung auf die eingezahlten Einlagen rückgängig gemacht. Im Falle des Todes fließt der um die steuerlichen Vergünstigungen (ganz oder teilweise) verminderte Kapitalbetrag den Erben zu. Fällt der Tod in die Auszahlungsphase, so sind die Förderbeträge, die auf die bis zum Tod ausgezahlten Beträge entfallen, nicht zurückzuzahlen. Für den danach verbleibenden Betrag gelten die allgemeinen steuerlichen Regelungen. Der Erbe des Riester-Sparers steht somit nicht schlechter da als wenn ungefördert gespart worden wäre.

  • Ein Altersvorsorgevertrag muss fünf Kriterien erfüllen, damit er den Stempel "Riester-Rente" und der Versicherte Anspruch auf die staatliche Förderung erhält. Das sind:

    1. Geschlechtsneutrale Tarife/Auszahlung nicht vor Beginn des 60. Lebensjahres (für Vertragsabschlüsse ab 2012 gilt 62. Lebensjahr)/ Erwerbsunfähigkeit und Hinterbliebene können zusätzlich abgesichert werden.
    2. Garantie der eingezahlten Beiträge (einschließlich Zulagen)
    3. Lebenslage Rente bzw. Auszahlungsplan mit Restverrentung/Einmalauszahlung bzw. variable Teilraten bis zu insgesamt 30 Prozent des zu Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung stehenden Kapitals sind zulässig
    4. Verteilung der Abschluss- und Vertriebskosten auf fünf Jahre
    5. Anspruch, den Vertrag ruhen zu lassen, zu kündigen und zu wechseln sowie Mittel zum Wohnungsbau zu entnehmen.
  • Unisex-Tarife stellen sicher, dass Frauen und Männer bei gleichen Beiträgen auch die gleichen monatlichen Leistungen erhalten. Alle ab 2006 abgeschlossenen zertifizierten Altersvorsorgeverträge müssen solche Tarife vorsehen. Riestern lohnt sich für Frauen also mehr denn je.

    1. Durch die durchgängige Einführung der nachgelagerten Besteuerung ist das System der betrieblichen Altersversorgung insgesamt einfacher, vergleichbarer und damit anwenderfreundlicher geworden. Seit 2005 sind auch die Beiträge für eine Direktversicherung wie bereits Zahlungen an eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds steuerbefreit. Diese Möglichkeit ist vor allem Kleinbetrieben entgegen gekommen. Im Jahr 2013 können 4.518 Euro für die betriebliche Altersversorgung steuerfrei eingesetzt werden.
    2. Die Mitnahme der Betriebsrente zu einem neuen Arbeitgeber ist seit dem 1. Januar 2005 erheblich einfacher.
  • Über konkrete Angebote informiert Sie Ihr Arbeitgeber, der Betriebsrat oder die Gewerkschaften. Allgemeine Infos bekommen Sie auf dieser Website. Zudem können Sie sich beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales informieren. Das Telefon ist Montags bis Donnerstags von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 030 - 221 911 001 erreichbar.

  • Mit dem Alterseinkünftegesetz werden die Mitnahmemöglichkeiten erworbener Betriebsrentenanwartschaften bei einem Arbeitgeberwechsel erheblich verbessert. Die neuen Regelungen tragen den Ansprüchen einer mobilen Gesellschaft und den daraus resultierenden geänderten Erwerbsbiografien besser Rechnung. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann im Einvernehmen der Beteiligten die Betriebsrentenanwartschaft des Arbeitnehmers künftig weitgehend problemlos auf den neuen Arbeitgeber übertragen werden. In bestimmten Grenzen hat der Arbeitnehmer beim Arbeitgeberwechsel zudem das Recht, das für ihn gebildete Kapital in die Versorgungseinrichtung des neuen Arbeitgebers mitzunehmen.

  • Die betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung setzt voraus, dass auch tatsächlich Entgelt gezahlt wird. Während der Elternzeit oder des Krankengeldbezugs ist das nicht der Fall. Seit 2005 haben Beschäftigte deshalb das Recht, während dieser Zeiten eigene Beiträge zum Aufbau ihrer Betriebsrente zu leisten. Diese neue Regelung kommt besonders Frauen zugute, da die Elternzeit weit überwiegend von ihnen in Anspruch genommen wird.

  • Bei der betrieblichen Altersversorgung ist 2005 durchweg die nachgelagerte Besteuerung eingeführt worden. Das heißt: In der Erwerbsphase bleiben Aufwendungen zur Altersvorsorge steuerfrei. Später, in der Auszahlungsphase, sind die Altersbezüge, unter Berücksichtigung des dann geltenden Steuerfreibetrags, steuerpflichtig.

  • Nach geltendem Recht sind auf Renten aus privaten Riester-Verträgen grundsätzlich keine gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zu zahlen, es sei denn, man ist in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert. Wird jedoch betrieblich geriestert und ist man gesetzlich kranken- und pflegeversichert, dann fallen in der Auszahlungsphase Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an.

  • Nein, auf bereits abgeschlossene Verträge haben die Änderungen keine Auswirkungen. Einigen sich Anleger und Anbieter jedoch einvernehmlich auf eine Umstellung, so ist dies ohne eine erneute Zertifizierung des Vertrages möglich.

  • Der Verbraucherschutz wurde durch die Neuregelungen verbessert. Und zwar wie folgt: Die Informationspflichten der Anbieter gegenüber dem Anleger wurden erweitert und der Produktvergleich wurde durch Standardberechnungen vereinfacht. Das ist ein wichtiges Stück Mehr an Transparenz.

  • Nein! Der besondere Pfändungsschutz der Riester-Rente bleibt erhalten. Das angesparte geförderte Altersvorsorgevermögen, die Erträge, die laufenden Beiträge und der Anspruch auf Zulage sind nicht pfändbar, gehören nicht zur Insolvenzmasse und werden nicht als Einkommen oder Vermögen angerechnet. Ebenso gehören die im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung angesparten Deckungsmittel nicht zum verwertbaren Vermögen und werden deshalb im Rahmen des Arbeitslosengelds II nicht angerechnet.

  • Die private Riester-Rente ist einfacher und unbürokratischer geworden. Unter anderem wurde das Antragsverfahren für die staatliche Förderung durch die Einführung eines Dauerzulagenantrags vereinfacht. Anleger können seitdem ihre Anbieter bis auf Widerruf bevollmächtigen, die Antragsstellung auf staatliche Förderung zu übernehmen. Der Anleger muss also nicht mehr jedes Jahr einen Zulageantrag stellen, um die staatliche Förderung zu erhalten.

    Als Vereinfachung ist auch die Vereinheitlichung des Sockelbetrags anzusehen. Seit 2005 beträgt dieser unabhängig von der Gewährung von Kinderzulagen einheitlich 60 Euro jährlich. Zugleich wurde der Verbraucherschutz verbessert. Im Rahmen der vorvertraglichen Informationspflichten müssen die Anbieter Angaben über die Anlagemöglichkeiten, die Struktur des Portfolios und das Risikopotential machen. Außerdem ermöglichen obligatorische Standardberechnungen seitens der Anbieter den Verbrauchern einen besseren Produktvergleich. Zudem wurden die Kriterien für die Riester-Rente reduziert. Dadurch gewinnen die Riesterprodukte an Flexibilität und Attraktivität.

  • Klar! Auch ein kleines Einkommen ist kein Hindernis für große Vorsorgepläne. Denn der Staat hilft beim Sparen: Die Eigenvorsorge in der empfohlenen Höhe von 4 Prozent (Endstufe 2008) des maßgeblichen Einkommens setzt sich zusammen aus Eigenanteil plus staatlicher Förderung. Gerade für kleine Einkommen ist dies interessant. Denn was man aus eigener Tasche bezahlt, ist bei geringem Einkommen ja weit weniger als 4 Prozent des Einkommens. Ein besonderer Anreiz besteht für alle unter 25: Hier gibt es zusätzlich noch einen Einsteigerbonus von einmalig 200 Euro.

  • Klar ist: Je langfristiger eine Geldanlage angelegt ist, desto höher sind die Erträge. Daher ist es bei langen Laufzeiten möglich, sogar mit relativ geringem Sparaufwand wegen des Zinseszinseffektes ein hohes Kapital zu erwerben. Durch die steuerliche Freistellung nicht nur der Sparbeträge, sondern auch der Zinsen und Erträge ergibt sich ein weiterer Vorteil.

  • Die Tatsache, dass die Menschen künftig länger leben und der Anteil älterer Menschen steigt, wird sich vor allem in der Zukunft auswirken. Die Folge ist, dass die gesetzliche Rentenversicherung langfristig nicht mehr das leisten kann, was sie heute leistet. Das müssen die Jüngeren bei ihrer Altersvorsorge beachten. Deshalb empfiehlt sich eine Kombination aus gesetzlicher Rentenversicherung und zusätzlicher Altersvorsorge. Die zusätzliche Altersvorsorge bietet Möglichkeiten, gute Renditen zu erzielen. Und sie wird vom Staat in großem Umfang gefördert.

  • Ja. Die Bundesregierung möchte Kindererziehende dabei unterstützen, eine eigenständige Altersvorsorge aufzubauen. Deshalb kann ein Ehepartner, auch wenn er nicht erwerbstätig und sozialversicherungspflichtig ist, trotzdem eigenständig für das Alter vorsorgen.

  • Ja. Pro Kind werden bis zu 185 Euro (in der Endstufe 2008) Zulage gewährt. Für ab 2008 geborene Kinder werden es sogar 300 Euro sein.

  • Eine Zusatzversicherung für verminderte Erwerbsfähigkeit ist zulässig. Es kann auch eine ergänzende Hinterbliebenenrente für den Ehegatten und die im Haushalt lebenden Kinder, für die man Kindergeld erhält, vorgesehen werden.

  • Die Kinderzulage erhält das Elternteil, das für das Kind Kindergeld erhält. Erhalten mehrere Zulagenberechtigte für dasselbe Kind Kindergeld, steht die Kinderzulage demjenigen zu, dem zu Jahresbeginn das Kindergeld ausgezahlt worden ist.

  • Zum Kreis der Begünstigten gehören grundsätzlich alle Personen, die von der geringfügigen Absenkung der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der Beamtenversorgung betroffen sind. Zu dieser Gruppe gehören daher alle Pflichtversicheten, wie Arbeitnehmer, Bezieher von Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosen- oder Krankengeld, pflichtversicherte Pflegepersonen oder nichterwerbstätige Eltern während der Elternzeit.

    Durch die wirkungsgleiche Übertragung der Reformmaßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung auf die Beamtenversorgung und auf die Versorgungssysteme des öffentlichen Dienstes gehören auch Beamte, Richter und Soldaten sowie Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes dazu.

  • Nein, es handelt sich um einen neu geschaffenen eigenständigen zusätzlichen Sonderausgabenabzug. Eine Verrechnung findet nicht statt.

  • Mit dem Eigenheimrentengesetz vom Sommer 2008 wurde das selbstgenutzte Wohneigentum besser in die geförderte Altersvorsorge integriert. Das Eigenheimrentenmodell besteht aus mehreren Förderansätzen. Zum einen können bis zu 75 % des in einem bereits angesparten Riester-Vertrag befindlichen Kapitals oder aber der gesamte Betrag für Zwecke der Anschaffung oder Herstellung selbst genutzten Wohneigentums verwendet werden. Zum anderen können künftig Tilgungsleistungen gefördert werden. Diese beiden Regelungen gelten für selbst genutztes Wohneigentum, das nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft oder hergestellt wurde. Alternativ zur beschriebenen Kapitalentnahme bei Anschaffung oder Herstellung kann das angesparte geförderte Altersvorsorgekapital auch noch zu Beginn der Auszahlungsphase für die Entschuldung von selbstgenutztem Wohneigentum eingesetzt werden. Diese Regelung gilt generell für selbstgenutztes Wohneigentum unabhängig vom Anschaffungs- oder Herstellungszeitpunkt.

  • Es werden Anlageformen gefördert, die im Alter eine ergänzende lebenslange Zahlung garantieren. Das können eine private Rentenversicherung oder Fonds- und Banksparpläne sein. Die eingezahlten Beiträge müssen als Mindestleistung zugesichert werden. Die Anlagen können sowohl im Rahmen der betrieblichen als auch in dem der privaten Altersvorsorge erfolgen. Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung werden Beiträge und Zuwendungen an eine Direktversicherung, einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse vom Staat mit Zulagen und ggf. zusätzlichem Sonderausgabenabzug gefördert.
    Außerdem wird seit 2008 das selbstgenutzte Wohneigentum besser gefördert (siehe dort).

  • Nein, aber sie muss auf Anfrage mitteilen, ob der Vertrag umstellungsfähig ist und welche Kosten bei der Umstellung anfallen.

  • Auch ein Vertrag, der vor dem 1. Januar 2002 abgeschlossen wurde, kann zertifiziert und damit förderfähig werden, wenn er auf die notwendigen neuen Bedingungen umgestellt wird. Wenden Sie sich an den Anbieter Ihres bisherigen Vertrages.

  • Die Bundesregierung empfiehlt die zusätzliche freiwillige Altersvorsorge, damit der Lebensstandard im Alter gehalten werden kann. Aber wie gesagt, sie ist freiwillig, gezwungen wird niemand. Wer etwa eine Immobilie erworben hat und somit im Alter keine Miete zahlen muss, kann sich überlegen, ob er darüber hinaus zusätzlich vorsorgen will. Jeder entscheidet selbst, wie er fürs Alter vorsorgen will.

  • Information zum Altersvermögensgesetz - sog. Riester-Rente - Schutz des Vorsorgevermögens vor Zugriffen Dritter:

    Pfändung: Das angesparte Altersvorsorgevermögen, die Erträge, die laufenden Beiträge und der Anspruch auf Zulage sind nicht pfändbar (§ 851 Abs. 1 Zivilprozessordnung in Verbindung mit § 97 Einkommensteuergesetz).

    Insolvenz: Altersvorsorgevermögen, Erträge, laufende Beiträge und Anspruch auf Zulage gehören nicht zur Insolvenzmasse (§ 36 Abs. 1 Insolvenzordnung).

    Sozialhilfe: Das angesparte Altersvorsorgevermögen und die Erträge werden nicht als Vermögen angerechnet (§ 90 Abs. 2 Nr. 2 SGB XII). Ebenfalls nicht angerechnet werden die laufenden Beiträge bis zur Höhe des Mindesteigenbeitrages (§ 82 Abs. 2 Nr. 3 SGB XII). Der Mindesteigenbeitrag für die volle Zulage beträgt vier Prozent (seit 2008) des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulage.

    Arbeitslosengeld II: Das angesparte Altersvorsorgevermögen und die Erträge werden nicht als Vermögen angerechnet (§ 12 Abs. 2 Nr. 2 SGB II). Ebenfalls nicht angerechnet werden die laufenden Beiträge bis zur Höhe des Mindesteigenbeitrages (§ 11 Abs. 2 Nr. 4 SGB II). Der Mindesteigenbeitrag für die volle Zulage beträgt vier Prozent (seit 2008) des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulage.

    Wichtig: Bei der Riesterrente ist nur das steuerlich geförderte Altersvorsorgevermögen geschützt. Die maximal geförderte Anlagesumme (einschließlich der Zulage) beträgt zur Zeit 1.575 Euro (ab 2008: 2.100 Euro) jährlich (§ 10a Einkommensteuergesetz). Darüber hinausgehendes Kapital ist bei Riesterverträgen nicht besonders geschützt. Der Schutz betrifft nur die Einzahlungen, das angesparte Kapital und dessen Erträge. Eine spätere Auszahlung aus der geförderten Vorsorge ist nicht besonders geschützt. Sogenannte "Rürup-Rentenverträge" fallen nicht unter das Altersvermögensgesetz. Sie gelten nicht als verwertbares Vermögen bei Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II.

  • Grundsätzlich ja. Auch wer weniger spart, wird gefördert. Allerdings wird die Förderung dann entsprechend gekürzt. Doch die ergänzende Altersvorsorge sollte ein solides Fundament bekommen. Deshalb fördert die Bundesregierung eine Eigenvorsorge in Höhe von bis zu 4 Prozent Ihres Einkommens.

  • Wird im Falle des Todes des Zulageberechtigten das zur Altersvorsorge angesparte Kapital ausgezahlt, werden die gewährten Zulagen und die zusätzlichen Steuervorteile zurückgefordert. Dies gilt auch bei einer Auszahlung nach Beginn der Auszahlungsphase. Falls jedoch im Todesfall das angesparte Altersvorsorgevermögen auf einen auf den Namen des Ehegatten lautenden Altersvorsorgevertrag übertragen wird, entfällt die Rückforderung der staatlichen Förderung. Ob und wie lange eine Vererbung der Eigenbeiträge möglich ist, entnehmen Sie bitte Ihrem Vertrag.

  • Rentner, die gesetzlich kranken- und pflegeversichert müssen für Betriebsrenten in der Auszahlungsphase Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

Zusatzinformationen

Bür­ger­te­le­fon zum The­ma "Ren­te"

Unter der Telefonnummer 030 221 911 001 ist das Bürgertelefon zum Thema "Rente" montags bis donnerstags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr erreichbar.

Ren­ten­le­xi­kon

Das Rentenlexikon erläutert die wichtigsten Fachbegriffe aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der zusätzlichen Altersvorsorge.