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Rentenlexikon

Das Rentenlexikon erläutert die wichtigsten Fachbegriffe aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der zusätzlichen Altersvorsorge.

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  • Freiwillig Versicherte müssen Beiträge in einer Mindesthöhe zahlen. Diesem Mindestbeitrag liegt seit 2013 ein Entgelt in Höhe von 450 Euro zugrunde. Multipliziert mit dem für 2018 gültigen Beitragssatz von 18,6 Prozent ergibt sich im Jahr 2018 ein Mindestbeitrag in Höhe von monatlich 83,70 Euro. Dieser Wert gilt auch für die neuen Bundesländer.

  • Für den Erhalt der vollen Zulagenförderung der privaten Altersvorsorge (Riester-Rente) ist die Zahlung eines Mindesteigenbeitrages erforderlich. Dieser beträgt vier Prozent des maßgeblichen Vorjahreseinkommen. Von diesem Wert sind die Zulagen abzuziehen, so dass der tatsächliche Mindesteigenbeitrag immer geringer ist als der angegebene Prozentsatz. Unabhängig vom individuellen Mindesteigenbeitrag muss wenigstens ein Sockelbetrag in Höhe von 60 Euro jährlich gezahlt werden.

  • Allgemeine Mindestrenten gibt es im vorleistungsbezogenen Rentensystem der Bundesrepublik Deutschland nicht. Als Mindestsicherungselement gibt es Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt, auch Rente nach Mindesteinkommen genannt. Bei besonders niedrigen Verdiensten werden danach bei der Rentenberechnung für Pflichtbeitragszeiten vor 1992 zusätzliche Entgeltpunkte gutgeschrieben, wenn mindestens 35 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten vorhanden sind. Hierbei zählen auch die Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung oder Pflege mit. Die Höherwertung ist auf 75 Prozent des Durchschnittsentgelts in der Rentenversicherung begrenzt.

  • Siehe: Wartezeit

  • Informationen zur Mütterrente finden Sie hier. Siehe auch unter Kindererziehungszeit.