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Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Was ist Aus- und Weiterbildung?

Qualifizierte und gut motivierte Belegschaften sind im internationalen Wettbewerb ein wichtiger Standortvorteil für Deutschland.

Lehrmeister und Mitarbeiter mit Auszubildenden

Qualifizierte und gut motivierte Belegschaften sind im internationalen Wettbewerb ein wichtiger Standortvorteil für Deutschland. Diesen zu erhalten und zu fördern, ist eine der Aufgaben des  Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Um gerade jungen Menschen den Start  in das Berufleben über eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen, hat die Bundesregierung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland geschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, über eine hohe Ausbildungsquote dem mittelfristig drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Spezielle Initiativen wie das Bundesprogramm "Perspektive 50plus" und die Einstiegsqualifzierung zielen darauf, die Ausbildungs- und Berufschancen junger und älterer Menschen gleichermaßen zu verbessern.

Ergänzend zur nationalen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist der Europäische Sozialfonds (ESF) eine wichtiges Förderinstrument. Diese Mittel werden, unter Federführung des BMAS,  gezielt eingesetzt, um die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und benachteiligte gesellschaftliche Gruppen wie Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein wesentliches Ziel des BMAS ist, Anreize für mehr berufsbegleitende Qualifizierung inbesondere auch für Ältere und Geringqualifzierte zu schaffen. Das Weiterbildungs-Programm WeGebAU und die Möglichkeit der Qualifzierung während der Kurzarbeit sind dabei wichtige Bausteine.

Stand: 01.01.2012

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