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Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Modellprogramm zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert seit 1993 gezielt Modellvorhaben im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert seit 1993 gezielt Modellvorhaben im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Unterstützt werden insbesondere Modellvorhaben, die zur Aufklärung von Zusammenhängen zwischen Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz beitragen.

Als Ergebnis der Fördermaßnahmen sollen Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit verbessert, der krankheitsbedingte Ausfall der Arbeitskraft reduziert und die durch arbeitsbedingte Erkrankungen verursachten volkswirtschaftlichen Kosten gesenkt werden. Gerade Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sind auf praktische Hilfestellungen und niedrigschwellige sowie praktikable Handlungsbeispiele und Handlungshilfen angewiesen. Dies gilt umso mehr aufgrund der Herausforderungen des demografischen Wandels sowie des Strukturwandels der Arbeit. Dieser stellt die KMU vor Aufgaben, die sie nicht mit eigenen Ressourcen kaum noch bewältigen können.

Seit seiner inhaltlichen Neuausrichtung (Februar 2000) fokussiert das Modellprogramm verstärkt auf die Bewältigung der neuen Herausforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz, die aus dem tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt resultieren.

In nahezu allen Beschäftigungsbereichen sind gravierende Veränderungen der Arbeitssituationen und der arbeitsbezogenen Belastungen und Beanspruchungen zu beobachten. Neben den klassischen Belastungen treten zunehmend psychische und soziale Belastungen in den Vordergrund. Zudem stellen demografische Faktoren, wie z. B. älter werdende Belegschaften, die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Häufig fehlen jedoch fundierte Lösungsansätze zur Gestaltung und Verbesserung der gegenwärtigen Arbeitsbedingungen und zur Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen.

Das Modellprogramm soll diese Lücke schließen. Auf der Grundlage aktueller arbeits- und gesundheitswissenschaftlicher Erkenntnisse werden in mehrjährigen Modellvorhaben Konzepte für die Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen entwickelt, in der betrieblichen Praxis erprobt und als „Beispiele guter Praxis“ für die nachhaltige Anwendung aufbereitet. Damit trägt das Modellprogramm der Zielstellung, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen bei und dient dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

Weiterführende Informationen mit Links zu den einzelnen Förderschwerpunkten und ‑projekten finden sich im Internet unter www.baua.de (Stichwort „Modellprogramm“).

Durch eine stärkere Vernetzung mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) sollen zukünftig die im Rahmen des Modellprogramms entwickelten und erprobten Lösungsansätze einem breiten Anwenderkreis zugängig gemacht werden. Dies wird zum Beispiel durch gezielte Unterstützung des Transfers von erfolgreichen Modellen in andere Branchen, weitere Regionen etc. erfolgen.

Stand: 11.02.2009

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