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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Mit Netzwerken Fachkräfte regional sichern

Fünf innovative Netzwerke zur Fachkräftesicherung in den Regionen ausgezeichnet.

Ursula von der Leyen mit Vertreterinnen und Vertretern von ausgezeichneten Netzwerken zur Fachkräftesicherung Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen (Bildmitte) mit Vertreterinnen und Vertretern von ausgezeichneten Netzwerken zur Fachkräftesicherung beim Innovationstag im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Unternehmen in Deutschland halten die Fachkräftesicherung für eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Dafür wünschen sich insbesondere kleine und mittlere Betriebe Unterstützung, sie benötigen Kooperationen und hilfreiche Strukturen vor Ort. Fünf regionale Netzwerke wurden jetzt in Berlin ausgezeichnet. Hauptaufgabe der regionalen Netzwerke ist die Analyse, in welchen Branchen Fachkräfteengpässe drohen. Die regionalen Netzwerke bringen Fachkräfte und Unternehmen zusammen. In den derzeit rund 640 Netzwerken arbeiten Akteure wie Kammern und Unternehmen, Agenturen für Arbeit und Jobcenter, Bildungseinrichtungen und Kommunen genauso wie Unternehmerverbände, Gewerkschaften und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung arbeitsteilig zusammen. In den nächsten Jahren sollen weitere Netzwerke vorgestellt werden, die erfolgreiche Wege zur Fachkräftesicherung beschritten haben.

Bei der Übergabe der Urkunden betonte Bundesministerin von der Leyen:

Die Frage, ob genügend Fachkräfte da sind oder nicht, wird zur Achillesferse des deutschen Mittelstandes. Firmen siedeln sich in den Regionen an, wo sie ausreichend gutes Personal finden. Deswegen liegt der Schlüssel zur Bewältigung des Fachkräfteengpasses in den Regionen. Wir brauchen vor Ort kluge Netzwerke, die das Thema angehen. Ob Ältere, Frauen, Alleinerziehende oder Zuwanderung qualifizierter Fachleute aus dem Ausland: Regionale Netzwerke bündeln Wissen, Best-Practice-Beispiele und Konzepte zum Thema Fachkräfte. Der Bund kann einen Rahmen setzen, aber jede Region hat ihre Besonderheiten und braucht ihre eigenen Lösungen. Die Akteure vor Ort wissen am besten, wo noch Fachkräftereserven schlummern, die bisher kaum dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen.


Die ausgezeichneten Netzwerke im Einzelnen:

Allianz pro Fachkräfte in der Metropolregion Nürnberg (seit 2010)

Kurzportrait:

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Ziele des Netzwerks:

  • Entwicklung und Gewinnung von Fachkräften aller Qualifikationsstufen über die Verbesserung des Lebensumfelds in der Region,
  • Stärken der Willkommenskultur mit Service-Angeboten für zuziehende Fachkräfte und ihre Familien.

Region:

Sämtliche Landkreise und kreisfreien Städte von Ober- und Mittelfranken sowie große Teile der Oberpfalz vom Landkreis Tirschenreuth im Norden bis Neumarkt in der Oberpfalz im Südwesten

Das Netzwerk ist vorbildlich, weil …

  • eine verbindliche Zusammenarbeit durch eine Kooperationsvereinbarung der Hauptpartner (IHK Nürnberg für Mittelfranken und Bundesagentur für Arbeit) und Absichtserklärungen der weiteren Partner erreicht wurde,
  • das Netzwerk den Fachkräftebedarf und die Fachkräftepotenziale in der Region intensiv analysiert hat,
  • die Projekte in acht Arbeitsgruppen von den jeweils relevanten Partnern gemeinsam bearbeitet werden,
  • die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Partner am Projekt beteiligt sind,
  • sich die regionalen Akteure unter einer Dachmarke zusammengetan haben und ihre Aktivitäten gemeinsam vermarkten.



Ems-Achse – Jobmotor Nordwest Papenburg (seit 2006)

Kurzportrait:

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Ziele des Netzwerks

  • Profilierung und Stärkung der gemeinsamen Wirtschaftsregion Ems-Achse,
  • Fachkräftegewinnung und Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Region:

Landkreise Aurich, Wittmund, Leer, Emsland und Grafschaft Bentheim sowie die Stadt Emden

Partner des Netzwerks:

400 Mitglieder, darunter Kommunen, Arbeitsagenturen, Kammern und Unternehmen in Ostfriesland, im Emsland und in der Grafschaft Bentheim

Das Netzwerk ist vorbildlich, weil …

  • eine verbindliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe durch einen Vertrag mit zugewiesenen Aufgaben für die jeweiligen Partner erreicht wurde,
  • eine intensive Bedarfs- und Potenzialanalyse als Grundlage für die gemeinsam entwickelten Ziele und Maßnahmen durchgeführt wurde,
  • Aktivitäten gemeinsam von den Partnern bearbeitet und von der Geschäftsstelle der Ems-Achse koordiniert werden,
  • sich das Netzwerk Ems-Achse auch über die Beiträge seiner Mitglieder finanziert,
  • die Region sich unter einer einheitlichen Marke darstellt.



Barnimer Netzwerk Fachkräftesicherung und
Netzwerk Fachkräftesicherung Uckermark (seit 2008)

Kurzportrait:

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Ziele der Netzwerke:

Die Netzwerke wollen jeweils vier übergeordnete Ziele erreichen:

  • Sicherung der Fachkräftebasis für die Unternehmen in den ländlichen Regionen Barnim und Uckermark,
  • Potenzial- und Bedarfsanalyse,
  • schnellerer und besserer Informationsaustausch zwischen den relevanten Akteuren in den Regionen Barnim und Uckermark,
  • Vereinheitlichung anstehender und laufender Projekte der Netzwerke unter eigenen Marken.

Region:

Landkreise Barnim und Uckermark in Brandenburg

Die Netzwerke sind vorbildlich, weil …

  • es eine verbindliche Kooperation der Partner auf Augenhöhe gibt, die durch eine Kooperationsvereinbarung mit geregelten Aufgaben für die beteiligten Organisationen gesichert ist,
  • die Bedarfs- und Potenzialanalyse die Grundlage für die gemeinsamen Ziele und Maßnahmen ist,
  • die Aktivitäten gemeinsam von den Partnern bearbeitet und von der Agentur für Arbeit Eberswalde koordiniert werden,
  • die Regionen sich jeweils unter einer einheitlichen Marke darstellen.



Netzwerk "Erschließung der Bildungspotenziale von Menschen mit Migrationshintergrund" Heilbronn (seit 2010)

Kurzportrait:

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Ziele des Netzwerks:

Um den mittel- und langfristigen Fachkräftebedarf in der Metall- und Elektroindustrie in der Region Heilbronn decken zu können, wollen die Partner die vorhandenen Potenziale - insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund - durch geeignete Maßnahmen fördern und in den Arbeitsmarkt integrieren. 

Region:

Heilbronn

Partner des Netzwerks:

Hauptpartner des Netzwerks sind der Arbeitgeberverband Südwestmetall, die Gewerkschaft IG Metall Baden-Württemberg und die Agentur für Arbeit Heilbronn. Darüber hinaus beteiligen sind Kommunen, Kammern, Schulen und karitative Einrichtungen

Das Netzwerk ist vorbildlich, weil …

  • sich zentrale Akteure des Arbeitsmarkts zusammengeschlossen haben, um den Fachkräftemangel pragmatisch und auf Augenhöhe zu lösen,
  • es eine explizite schriftliche Vereinbarung aller Netzwerkpartner gibt,
  • es klar definierte und abrechenbare Lösungsbeiträge jedes Partners gibt,
  • auf allen Qualifikationsstufen das vorhandene Potenzial durch entsprechende Maßnahmen ausgeschöpft wird,
  • das Netzwerk besonders die Leistungsschwächeren fördert, die oftmals auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hinten anstehen,
  • e+s Beiträge sind, die es sonst von dem jeweiligen Partner noch nirgendwo gibt.



Weitere Informationen zu den Netzwerken, Beispielen aus der Praxis und dem Innovationsbüro "Fachkräfte für die Region" finden Sie unter www.fachkräftebüro.de

Stand: 13.03.2012

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