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Wissenschaftliche Auswertung der Hamburger Dioxin Kohorte

Abschlussbericht

Titelblatt der Publikation
  • Stand November 2012
  • Verfügbarkeit als PDF
  • Artikelnummer FB422

Das Forschungsprojekt ist ein Follow-up einer Studienkohorte von rd. 1.600 ehemaligen Mitarbeitern der Firma Boehringer in Hamburg, die 1952 bis 1984 bei der Produktion von Pflanzenschutzmitteln hohen Konzentrationen von Dioxin sowie weiteren Substanzen wie Furanen und Benzol ausgesetzt waren. Ziel des Projekts war die Untersuchung von Langzeitwirkungen im Hinblick auf die Mortalität der Betroffenen. Im Ergebnis zeigten sich geschlechtsspezifisch differenziert statistisch erhöhte Risiken der Gesamtmortalität sowie für bestimmte Tumorerkrankungen. Allerdings bestehen für die Studie verschiedene Limitationen wie der nicht bekannte Raucherstatus, die z. T. geringe Fallzahl bei einzelnen Tumorerkrankungen sowie fehlende Messungen am Arbeitsplatz. Insgesamt erbrachte die Studie neue Hinweise auf Ursachenzusammenhänge zwischen Dioxin und bestimmten Erkrankungen.

Bauarbeiter mit Gehörschutz und Schutzbrille auf einer Baustelle.

Ar­beits­schutz

Arbeitsschutz und Prävention sind wichtige Arbeitsschwerpunkte im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.