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Heimarbeitsgesetz

Das Heimarbeitsgesetz (HAG) regelt den Schutz der Menschen, die Heimarbeit ausführen.

Heimarbeit als besondere Beschäftigungsform ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Arbeitswelt. Sie ermöglicht einerseits vielen Menschen, insbesondere Frauen die Teilnahme am Erwerbsleben, andererseits können durch die hohe Flexibilität dieser Arbeitsform Auftragsspitzen der Wirtschaft besser bewältigt werden.

Als Heimarbeiterin oder Heimarbeiter gilt, wer in selbst gewählter Arbeitsstätte (eigene Wohnung oder selbst gewählte Betriebsstätte) allein oder mit seinen Familienangehörigen im Auftrag von Gewerbetreibenden oder Zwischenmeistern erwerbsmäßig arbeitet, jedoch die Verwertung der Arbeitsergebnisse unmittelbar oder mittelbar den Auftrag gebenden Gewerbetreibenden überlässt.

Der Gesetzgeber hat die in Heimarbeit Beschäftigten wegen der wirtschaftlichen und sozialen Spezifika unter einen besonderen Schutz gestellt und über das Heimarbeitsgesetz vor allem Regelungen zur Vergütung (Stück- bzw. Stundenentgelte, Sonderzahlungen), zur sozialen Absicherung (Krankheit, Kurzarbeit, Kündigung, Insolvenz etc.) sowie zum Arbeitsschutz getroffen.