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Gemeinsam für Fachkräfte in Deutschland

19. November 2014

Bundesregierung, Sozialpartner, Unternehmen, Kammern und Bundesagentur für Arbeit schließen Partnerschaft für Fachkräfte

Vertreter von Industrie und Handwerk, von Arbeitgebern und Gewerkschaften, von Bundesregierung sowie von Bundesagentur für Arbeit sind heute im BMAS zu einem Spitzentreffen zusammen gekommen, um über die Fachkräftesicherung zu diskutieren.
Quelle:  BMAS Bundesministerin Andrea Nahles (Bildmitte) zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Industrie und Handwerk, von Arbeitgebern und Gewerkschaften, von Bundesregierung sowie von Bundesagentur für Arbeit beim Spitzentreffen im BMAS

Vertreter von Industrie und Handwerk, von Arbeitgebern und Gewerkschaften, von Bundesregierung sowie von Bundesagentur für Arbeit sind im Bundesministerium für Arbeit zu einem Spitzentreffen zusammen gekommen, um die Herausforderungen bei der Sicherung von Fachkräften zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Termins stand die Gründung einer "Partnerschaft für Fachkräfte in Deutschland", deren Ziele in einer gemeinsamen Erklärung dokumentiert wurden.

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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles:

Wir haben derzeit eine Beschäftigung auf Rekord-Niveau. Doch dass das so bleibt, dass auch künftig genug Fachkräfte da sind, dass unser Land wirtschaftlich erfolgreich bleibt und sozial sicher - das kommt nicht von selbst. Dazu müssen wir gemeinsam anpacken. Die Partnerschaft für Fachkräfte in Deutschland soll darum eine Runde sein, die einmal im Jahr bespricht, wie sich die Lage verändert. Sie soll die Fortschritte bei der Fachkräftesicherung bewerten und zudem überprüfen, ob die getroffenen Schwerpunkte, die eingesetzten Maßnahmen und die bestehenden Programme noch zur Lage passen. Und sie soll über weitere Schritte beraten. Dazu haben wir heute einen Auftakt gesetzt. Wir wollen die Trommel rühren für die Fachkräftesicherung in unserem Land.

Zu den Partnern zählen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Gewerkschaftsbund, IG Metall, IB Bergbau, Energie, Chemie, der Deutsche Industrie- und handelskammertag, der Zentralverband des Deutschen Handwerks sowie die Bundesagentur für Arbeit.

In ihrer gemeinsamen Erklärung haben sie das Ziel festgehalten, vorhandene Potenziale noch besser zu erkennen und zu mobilisieren. Dazu haben sich die Partner auf folgende Schwerpunktgruppen verständigt: Frauen, ältere Erwerbstätige, Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Zuwanderer. Um diese Gruppen besser und dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wollen die Partner ihre Maßnahmen enger miteinander abstimmen und deren Weiterentwicklung regelmäßig überprüfen.

Vor dem Hintergrund bereits erkennbarer Fachkräfteengpässe und der sich ändernden Arbeitswelt sieht die Partnerschaft für Fachkräfte in Deutschland darüber hinaus fünf Handlungsfelder:

  • die gemeinsame Verständigung über Hemmnisse und Maßnahmen
  • die dauerhafte Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
  • die Stärkung der Qualität der Arbeit in den Betrieben
  • die Unterstützung tariflicher Lösungen
  • Information, Vernetzung und Beratung

Eine bessere Bündelung von Angeboten sowie die bessere Kommunikation von "Best Practices" aus dem Unternehmensalltag stehen dabei im Vordergrund.

Für das kommende Jahr haben die Partner darüber hinaus eine bundesweit und vor allem regional verankerte Innovations- und Informationswoche vereinbart, die im Sinne dieser Partnerschaft attraktive Arbeitsbedingungen als Erfolgsfaktor für die Fachkräftesicherung herausstellt.

Die gemeinsame Erklärung finden Sie nachstehend.

Fach­kräf­te­si­che­rung

Fachkräfte gewinnen - Wohlstand sichern. Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung.