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Das neue Integrationsgesetz fördert und fordert

25. Mai 2016

Zwei fröhliche Nachbarinnen unterschiedlicher Herkunft im Treppenhaus. Daneben der Schriftzug „Nachbarschaft geht zusammen halt besser“.

Auf der Kabinettsklausur in Meseberg wurde heute das neue Integrationsgesetz beschlossen. Es fördert den schnellen Zugang zum Arbeitsmarkt und die Integration durch Arbeit. Dafür wird das Angebot an Integrations- und Sprachkursen verbessert und ausgebaut. 

Der Weg in eine Berufsausbildung wird durch eine gezieltere Förderung und mehr Aufenthaltssicherheit eröffnet. Zusätzliche 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ermöglichen erste Einblicke in den deutschen Arbeitsmarkt. Das Integrationsgesetz fordert von den zu uns gekommenen Menschen aber auch, diese Angebote zur schnellen Integration in den Arbeitsmarkt anzunehmen.

Diese Grafik zeigt die Förderleistungen und Forderungen zur Integration, die sich aus dem neuen Integrationsgesetz ergeben. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ beeinflussen sich „Integration fördern“ und „Integration fordern“ gegenseitig.

„Integration fördern“ beinhaltet 100.000 Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen, mehr Berufausbildungsförderung, befristete Aussetzung der Vorrangprüfung abhängig vom regionalen Arbeitsmarkt, erweiterte Integrationskurse mit Wertevermittlung sowie sicherer Aufenthaltsstatus während und nach der Ausbildung.

„Integration fordern“ beinhaltet die Pflicht zur Mitwirkung bei Integrationsmaßnahmen sowie die befristete Wohnsitzzuweisung zur Vermeidung sozialer Brennpunkte.

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