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Ausstellung zur Deutschen Sozialgeschichte

18. August 2015

In seinem Dienstgebäude in der Wilhelmstr. 49 in Berlin zeigt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seine Dauerausstellung zur Deutschen Sozialgeschichte, zur Geschichte der Arbeit und zur Geschichte des Ortes.

Ausstellung zur deutschen Sozialgeschichte

Wie haben die Menschen früher gelebt und gearbeitet? Vor welchen Herausforderungen stand der Sozialstaat in Zeiten der industriellen Revolution? Und: vor welchen Herausforderungen steht er heute?

Die interaktive Ausstellung "In die Zukunft gedacht", zu sehen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin, führt die Besucherinnnen und Besucher auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Sozialstaats - von den Anfängen der ersten Sozialgesetze bis zur Gegenwart. Mithilfe interaktiver Module kann sich jeder ein Bild von den rasanten Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt machen. Unter der "Ton-Dusche" wird deutlich, wie sich unsere Umwelt im Laufe der letzten Jahrhunderte durch technologische Entwicklungen akustisch verändert hat.

Die Ausstellung  im BMAS, Wilhelmstraße 49, ist montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Besucher können sechs kostenlose Audioguides zur Ausstellung nutzen. Sie erhalten den Audioguide beim Pförtner. Es sind Audio-Führungen in deutscher, englischer und französischer Sprache im Angebot. Außerdem ist auch eine Version in Gebärdensprache auf dem elektronischen Führer, so dass sich jede Person individuell in der Ausstellung bewegen kann.

Führungen

Das BMAS bietet kostenlose Gruppen-Führungen durch die Ausstellung an. Hierfür kann man sich auf zwei Wegen anmelden:

  • per Mail: sozialgeschichte_bmas@web.de, bitte zwei Wochen vor dem gewünschten Führungstermin
  • per Telefon: 0160-90974685 (Jan Philipp Pomplun), bitte vier Wochen vor dem gewünschten Führungstermin.

Es ist auch möglich, die Führung für gehörlose und hörgeschädigte Menschen zu buchen. Auch hier bitten wir, vier Wochen vor dem gewünschten Führungstermin den Kontakt aufzunehmen, da Gebärdensprachdolmetscher gesondert gebucht werden müssen. Die Kosten für die Gebärdensprachdolmetscher in Berlin werden vom BMAS übernommen. Die Kosten von selbst beauftragten Gebärdensprachdolmetschern werden nicht übernommen. In einem Kalender können Sie die bereits belegten Termine einsehen.

Per Klick durch die Zeit reisen

Jetzt gibt es auch eine eigene Website zur Ausstellung, deren Besonderheit ein "Zeitenklicker" ist (siehe www.in-die-Zukunft-gedacht.de). Per Maus kann man eine Zeit zwischen 1450 und heute anklicken und erfährt, was aus sozialpolitischer Sicht während dieser Zeit relevant war. 

Eine Übersicht bietet auch die Sortierung nach Themen (zum Beispiel Zu- und Auswanderung) oder nach Epochen (zum Beispiel "Weimarer Republik" oder "DDR" und "BRD"). Die Website ist ideal, um schnell einen Überblick über die Deutschen Sozialgeschichte zu bekommen.